Schwedt

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Die meisten Schattenbahnhöfe verwenden Weichenstraßen, die wohl den Begriff "Harfe" geprägt haben. Beim Vorbild gibt es das schon auch, aber nicht so exzessiv, wie es in der Modellbahn eingesetzt wird. Derartige Weichenstraßen sind nämlich erstaunlich platzraubend.

Vorbild

Sofern man ernsthaft davon sprechen kann, ist das Vorbild in den Gleisanlagen des Petrochemischen Kombinats Schwedt gewesen. Die Inspiration lieferte ein Foto aus dem Bundesarchiv von 1974. Was sofort auffällt, ist die Anordnung der Weichen: zwei rechts, zwei links, eine fallenlassen. Außerdem sind fast alle Weichen in enger Lage hintereinander. Der Charm des Bildes beruht für mich auf der Asymmetrie und darauf, dass sich steilere Winkel in der Gleisführung ergeben. Ein bisschen am Rande ist auch noch die Reihe von Abdrücksignalen links im Bild bemerkenswert.

Bundesarchiv_Bild_183-N1107-0017%2C_Schwedt%2C_Gleisanlagen.jpg [1]

Modell

Die Gleisplanung wurde einfach mit Tillig EW3 umgesetzt, die wegen der engen Lage auf 10° abgesägt sind. Der gesamte Bahnhofskopf für acht Gleise lässt sich auf einem Modul mit 1200 mm Länge unterbringen ...

BILD BAHNHOFSKOPF

... Modul? Müsste das nicht Segment heißen?

Schattenbahnhofsprofil

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