Retarder-Theorie: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 25. März 2010, 23:45 Uhr

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Anlage

   <----K----><--L-->
____________________________________
   ^           Bremse
Kontakt                   Gefälle i ->

Das Gleis fällt von links nach rechts mit Gefälle i. Wagen mit Laufwiderstand w rollen mit der Einlaufgeschwindigkeit v0 über den Kontakt. Damit wird die Bremse sofort wirksam. Im Bereich der Bremse wirkt dann der Streckenwiderstand b. Nach Ablauf einer festen Zeit t0 wird sie wieder unwirksam. Die Bremswirkung erstreckt sich über die Länge der Bremse L (bei punktuellem Anblasen mit Druckluft dies die Wagenlänge). Die maximale Bremsarbeit ist, als Energiehöhe ausgedrückt, W = L*b.

Berechnung

  • Im Gefälle i erfährt der Wagen mit Laufwiderstand w die Beschleunigung a = g*(i-w).
  • Die Geschwindigkeits-Zeit-Gleichung lautet v(t) = v0 + g*(i-w)*t.
  • Die Weg-Zeit-Gleichung lautet x(t) = v0*t + 0.5*g*(i-w)*t^2.

Langsamläufer

Die Einlaufgeschwindigkeit v0 ist so niedrig, daß die Bremse schon wieder unwirksam wird, bevor sie auf den Wagen wirken kann. Da ist der Fall, wenn die Fahrzeit über die Strecke K kleiner als t0 ist. Die Bremsarbeit ist Null.

Mittelläufer

Der Wagen rollt in die wirksame Bremse. Diese öffnet jedoch, bevor der Wagen die gesamte Bremsenlänge L durchlaufen hat. Die Bremsarbeit liegt zwischen Null und L*b.

Schnelläufer

Der Wagen wird auf der gesamten Länge der Bremse gebremst. Die Bremsarbeit ist L*b.

Balsine