Premnitz

Aus Frokelwiki
Version vom 27. November 2007, 20:57 Uhr von Tg9330 (Diskussion | Beiträge)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Lage im Netz:

Premnitz liegt an der Brandenburgischen Städtebahn, die früher einmal als "zweiter Ring um Berlin" von gleichnamigen Gesellschaft erbaut wurde. Der Bahnhof liegt am letzten noch befahrenen Abschnitt der Strecke, von Brandenburg Hbf über Brandenburg Altstadt nach Rathenow. Premnitz ist dabei die letzte Betriebsstelle vor Rathenow. Der Bahnhof gewann anfang des 20. Jahrhunderts stark an Bedeutung durch die hier erbauten Chemie- und Munitionsfabriken. Nach dem 2. Weltkrieg entstand hier der VEB Kunstseidenwerk, der Später ein Betriebsteil des Zellstoffkombinates Schwarza wurde. Dieser Betrieb und seine Vorgänger war über eine umfangreiche Anschlussbahn in Premnitz an das Netz der Brandenburgischen Städtebahn und mit deren verstaatlicheung 1938 der Deutschen Reichsbahn verbunden.

Premnitz gibt es heute noch und hier wird nach wie vor Güterverkehr abgewickelt, auch wenn das Kunstseidenwerk inzweischen einem Industriepark gewichen ist und der Bahnhof bis auf das durchgehende Hauptgleis und die dreigleisige Wagenübergabestelle zurückgebaut wurde.

Betrieb

Premnitz war im Personenverkehr Kreuzungsbahnhof der Züge (Belzig-)Brandenburg Hbf- Rathenow (-Neustadt(Dosse)). Im Güterverkehr endeten hier Übergaben aus Brandenburg Altstadt und später aus Rathenow zur Bedienung der Anschlussbahn. Ortsgüterverkehr fand scheinbar nur sporadisch über die vorhandene Kopf- unnd Seitenrampe statt. Im Personenverkehr verkehrten 14 bis 15 Zugpaare täglich.

Betrieblich hinderlich war, dass die Lok der DR die Gleisanlagen der Anschlussbahn hinter der Weiche A3 nicht befahrten durften, wodurch über das Streckengleis rangiert werden musste.

Lageplan

folgt

Leit- und Sicherungstechnik

Der Bahnhof Premnitz war seit 1938 mit einem mechanischen Stellwerk der Bauform Jüdel ausgerüstet. 1975 wurde der Nordkopf des Bahnhofs auf Lichtsignale umgestellt, die über ein Gleisbildpult der Bauform Gs II bedient wurden. der Südkopf behielt bis zum Umbau des Bahnhofs auf ESTW seine Formsignale.

Modellumsetzung

folgt