Mechanische Eigenschaften

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Masse

Hier habe ich zwei Empfehlungen zur Masse von H0-Wagen zusammengetragen. Sie beinhalten beide eine Abhängigkeit von der Wagenlänge.

Das ist insofern verwunderlich, als beim Vorbild die Achslasten (korrekter: Achsfahrmassen) relevant sind. Typisch sind Größenordnungen 7,5 t/Achse bei leeren und 20 t/Achse bei beladenen Wagen. Die Schwankung ist etwa 1 : 2,6.

Es gibt zwar auch den Begriff der Meterlast, doch hat dieser nichts mit der Fahrzeugmechanik, sondern nur mit der Belastbarkeit der Strecken zu tun. So kann z. B. eine schwache Brücke eine Beschränkung der Meterlast auf z. B. 8 t/m nötig machen.

Huch, das wurde doch alles schon mal aufgeschrieben: http://www.hauptbahn.de/Betrieb/masse.htm

Empfehlung NEM 302

  • Mindestmasse: Pro mm Wagenlänge über Puffer 0,4 g,
  • Höchstmasse: 30% darüber, also 0,52 g/mm.

Beispiel: Ein Om-Wagen mit 10,0 m LüP, entsprechend 115 mm in H0, soll zwischen 46 g und 60 g wiegen.

Quelle: http://www.miba.de/morop/nem302-d.pdf

Empfehlung NMRA RP 20.1

  • Optimale Masse: Grundmasse 1 oz plus 0,5 oz pro inch Wagenlänge,
  • das entspricht einer Grundmasse von 28,g plus 0,56 g/mm LüP.

Beispiel: Ein Om-Wagen mit 10,0 m LüP, entsprechend 115 mm in H0, soll 93 g wiegen.

Kritische Anmerkung: US-Güterwagen sind fast immer Drehgestellwagen, während europäische Güterwagen häufig (und in Epoche III fast alle) zweiachsig sind. Außerdem sind US-Wagen deutlich länger als europäische Wagen. Es liegen damit sehr unterschiedliche Voraussetzungen vor. Man kann nicht schließen, daß nach dieser Regel gebaute europäische Güterwagen optimal laufen würden.

Quelle: http://www.nmra.org/standards/rp-20_1.html

Rollwiderstand

Der Rollwiderstand ist hautpsächlich im Hinblick auf Ablaufbetrieb interessant. Aber auch sonst kann es nicht schaden, die Wagen leicht laufend zu halten, damit auch Steigungen und lange Züge nicht zum Problem werden.

Rollwiderstandsmessungen Rheda 2005

Kupplungen

Balsine