Laitz: Unterschied zwischen den Versionen

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Im Grunde bot dieser Bahnhof alles, was ich mir vorgestellt habe:
 
Im Grunde bot dieser Bahnhof alles, was ich mir vorgestellt habe:
Er ist sowohl in Epoche 2 als Staatsbahnhof als auch in Epoche 3 als Privat- oder Staatsbahnhof einsetzbar. Selbst für den Fall, dass hier mal einige DR-Fahrzeuge in Epoche 4 aufschlagen sollten, passt der Bahnhof noch sehr gut. Die Zahl der Anschließer kann man prima erhöhen, indem der Lokschuppen in der Verlängerung von Gleis 2 angeschlossen wird und das Gleis 4 zu einem Anschluss mutiert. Schlussendlich musste ich den Bahnhof noch spiegeln weil mein in Bau befindliches EG den Güterschuppen auf der anderen Seite hat. Und das Wichtigste: Der Bahnhof hat ein Hafengleis, das sogar über eine Kranbahn verfügt.
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Er ist sowohl in Epoche 2 als Staatsbahnhof als auch in Epoche 3 als Privat- oder Staatsbahnhof einsetzbar. Selbst für den Fall, dass hier mal einige DR-Fahrzeuge in Epoche 4 aufschlagen sollten, passt der Bahnhof noch sehr gut. Und wenn mich der Teufel reitet und ich meine Kuhlok mal einsetzen mag, findet sich sogar noch eine Ausrede für Laitz in Epoche fünf. Die Zahl der Anschließer kann man prima erhöhen, indem der Lokschuppen in der Verlängerung von Gleis 2 angeschlossen wird und das Gleis 4 zu einem Anschluss mutiert. Schlussendlich musste ich den Bahnhof noch spiegeln weil mein in Bau befindliches EG den Güterschuppen auf der anderen Seite hat. Und das Wichtigste: Der Bahnhof hat ein Hafengleis, das sogar über eine Kranbahn verfügt.
  
 
===Bahnhof Laitz===
 
===Bahnhof Laitz===

Version vom 1. Januar 2005, 21:37 Uhr

Bahnhof Laitz

Südmoslesfehn muss geh'n

Als ich nach einigen Jahren meinen Modulbahnhof Südmoslesfehn [1] wieder vom Schrank holte, gefiel mir der Bahnhof nicht mehr sonderlich gut. Die Hauptkritikpunkte:

  • Der Bahnhof ist viel zu kurz. Ursprünglich hatte ich die Segmente in einer Kommode aufbewahrt, so dass jedes Segment nur knapp 56cm lang sein konnte.
  • Die Kästen sind zu schwer. Aus Preisgründen habe ich die Segmentkästen aus MDF gebaut, das zwar sehr billig aber auch superschwer ist. Zudem sind die Kästen auch noch 10cm hoch, so dass sie noch unahandlicher werden.
  • Der Gleisplan bietet zu wenig Betriebsmöglichkeiten.

Was tun?

An Ideen herrschte kein Mangel, es galt nur einen Entwurf zu machen, der folgende Eigenschaften haben sollte:

  • Kompakte Abmaße. Dank einer sehr toleranten Finanzministerin kann ich ein Paket in den Maßen von etwa 100*50*60cm in der Wohnung lagern. Wir haben zwar auch einen Keller, allerdings ist der sehr feucht.
  • Mindestens zwei Anschließer, die für Betrieb sorgen
  • Ein Hafengleis, wenn es auch noch so kurz ist.
  • Mindestens ein Bahnhofsgleis mit mindestens 1,5m Länge
  • Der Bahnhof sollte für verschiedene Epochen einsetzbar sein
  • Der Bahnhof sollte auch zuhause aufzubauen und zu betreiben sein, den alten Abstellbahnhof wollte ich weiterverwenden
  • Das Projekt muss in überschaubarer Zeit und mit Industriegleismaterial zu realisieren sein

Bahnhof Loitz

Durch einen Wink von Harald Kiel stieß ich auf den Bahnhof Loitz. Loitz liegt am Ende einer nur sieben Kilometer kurzen Stichstrecke von Toitz/Rustow an der Strecke Berlin-Stralsund. Zu diesem Bahnhof gibt es eine sehr schöne Webseite: www.bahnhof-loitz.de. Der Gleisplan sieht in etwa so aus:

                                             Anschluss
       LS---4--/--------------3--------------/-----------|
              /---------------2-------------/----/---------|
v.u.n.  -----/----------------1--------------/  /
Toitz/      \----5----|       EG               / 
Rustow        Rampe und GS                    /
                                  |----------/ 
                             Hafengleis

Auf der Homepage zum Bahnhof Loitz findest Du zwei maßstäbliche Gleispläne als pdf.

Vor dem Bahnhof zweigt noch ein Anschlussgleis zu einem Dübelwerk ab, der Anschluss im Bahnhof führt zu einer Metallbaufirma.

Im Grunde bot dieser Bahnhof alles, was ich mir vorgestellt habe: Er ist sowohl in Epoche 2 als Staatsbahnhof als auch in Epoche 3 als Privat- oder Staatsbahnhof einsetzbar. Selbst für den Fall, dass hier mal einige DR-Fahrzeuge in Epoche 4 aufschlagen sollten, passt der Bahnhof noch sehr gut. Und wenn mich der Teufel reitet und ich meine Kuhlok mal einsetzen mag, findet sich sogar noch eine Ausrede für Laitz in Epoche fünf. Die Zahl der Anschließer kann man prima erhöhen, indem der Lokschuppen in der Verlängerung von Gleis 2 angeschlossen wird und das Gleis 4 zu einem Anschluss mutiert. Schlussendlich musste ich den Bahnhof noch spiegeln weil mein in Bau befindliches EG den Güterschuppen auf der anderen Seite hat. Und das Wichtigste: Der Bahnhof hat ein Hafengleis, das sogar über eine Kranbahn verfügt.

Bahnhof Laitz

Herausgekommen ist der Bahnhof Laitz (Über den Bahnhofsnamen ist allerdings das letzte Wort noch nicht gesprochen :-)). Der Gleisplan sieht momentan so aus (Rasterweite: 50cm):

laitz-2.png

Und hier ist der Winrail-Plan.

Im wesentlichen ist der Gleisplan gespiegelt und gestaucht, damit er auf vier Segmentkästen von 50*100cm Größe passt. Als Gleismaterial habe ich Peco Finescale verplant. Der kleinste Radius, er liegt im Hafengleis, liegt bei 80cm, was ich für vertretbar halte. Gleis 1 hat zwischen den Weichen eine Länge von knapp 160cm, auch die Anschlussgleise sind lang genug um zwei bis drei Zweiachser aufzunehmen.

Nachdem der erste Plan zwei Tage gelegen hatte gefiel er mir nicht mehr. Das Gleisbild war zu starr und ich habe mir überlegt, dass es vielleicht besser wäre, den Bahnhof mit Tillig-Weichen zu bauen:

laitz-3.png

Aber irgendwie wirkte das immer noch zu langweilig. Außerdem musste ich mit Schrecken feststellen, dass der Abzweigradius der 15° EKW/DWK von Pilz lediglich 484mm beträgt. Also war erneutes Umplanen angesagt. Ich habe den rechten Bahnhofskopf umgebaut, so dass jetzt zwei große EW3 in der Einfahrt liegen, auch der Anschluss im rechten Bahnhofskopf ist anders angebunden:

laitz-4.png

Die Gleisnutzlängen sind immer noch in Ordnung, vielleicht werde ich die beiden Einzelweichen im linken Bahnhofskopf noch durch eine DWW von Roco erstetzen. Für diese Weiche müssten dann aber neue Herzstücke her.

Soweit ist die Planung gediehen, detaillierte Pläne mit Beschriftung und auch Zeichnungen für die Gebäude werden folgen.

Fahrzeugeinsatz

Auf der Vorbildstrecke nach Loitz fuhr jahrelang die BR 91.3-18, die es von Fleischmann als Modell gibt. In der Epoche vier waren Lokomotiven der Baureihen 102, 106 im Einsatz und sogar die BR 132 hat es bis nach Loitz geschafft.

Im Modell bieten sich für das Spiel mit Bundesbahnfahrzeugen die Baureihen 86, 93.5, V 100 und 50 an, im Schuppen in Laitz steht eine Köf 2. Auch eine BR 81 könnte sich mit einer Übergabe hierher verirren.

Frank