Depot Bork

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Mmmh - nunja - das wird wohl nun der erste Artikel im FrokelWiki....

Ich möchte ein Modulprojekt vorstellen: "Depot Bork".

Vorbild

Eine Ausweichanschlussstelle an der Strecke Dortmund-Gronau zwischen den Bahnhöfen Lünen und Bork. Der Anschluss gehört zum (aktuell in Auflösung begriffenen) Bundeswehr-Depot Bork. Das Fernschreibkürzel der Betriebsstelle lautet EGDB (BD Essen, Gerätedepot Bork). Fotos zeigen den Zustand mit rückgebautem Umlaufgleis.

Der Gleisplan ist recht bescheiden: öffentlich zugänglich sind nur 4 Weichen:

                                  Depot (im Wald)
                                        /
             ------L-------------      /
      |-----/--------------------\----/
Bork ------/---------------------------------------------Luenen

Bei L steht ein Lademaß, die Strecke verschwindet in einer engen Kurve im Wald. Vom eigentlichen Depot sieht man also nichts, es kann gut durch einen Fiddle-Yard ersetzt werden. Auch eine Umwidmung auf einen beliebigen Industriebetrieb ist möglich.

Verkehr

Ein Bundeswehr-Gerätedepot ist auch ein dankbarer Empfänger diverser Frachten: Bekleidung, Geräte, Treibstoffe, Fahrzeuge.

Fahrzeuge

Die Rangierarbeiten im Depot Bork übernimmt dieser dieser 2-Wege-Unimog.

Dieses Foto stammt, wie auch viele andere Informationen über Schienenfahrzeuge der Bundeswehr, von der Seite www.bundeswehrloks.de

Die Bundeswehr hatte auch eine O&K-Lokomotive, Typ MV 9 (leider nur im Fliegerhorst Fassberg, nicht in Bork, aber vielleicht war der Unimog ja mal zur Inspektion und musste durch die Lok vertreten werden...).

Eine sehr nahe Verwandte dieser Type, nämlich die MB10N gibt es von Dingler in H0, die muss nur noch umlackiert werden...

Hier ein Direktlink zu der passenden Seite bei bundeswehrloks.de zur MV9: [1]

Modellversion 90

borkshotqg7.gif

  • Modulbausätze 90 mal 50 cm von Harald Brosch
  • Ansatzdreieck ebenfalls als Bausatz von Harald Brosch
  • Weichen 190-1:9 von Michael Weinert
  • Voller Aufbau mit 5 Modulen, Gesamtlänge 4,5 m, Nutzlänge des Umlaufgleises 168,6 cm entsprechend etwa 14 zweiachsigen Wagen
  • Verkürzter Aufbau mit 4 Modulen, Gesamtlänge 3,6 m, Nutzlänge des Umlaufgleises 78,6 cm entsprechend etwa 6 zweiachsigen Wagen
  • Nachteil: 5 Module sind ungeschickt für Transport
  • Abzweig ohne Umlaufgleis, Gesamtlänge 1,8 m

Modellversion 110

bork110shotka5.gif

  • Modulbausätze 110 mal 50 cm aus einer Sammelbestellung
  • Ansatzdreieck ggf. als Bausatz von Harald Brosch
  • Weichen 190-1:9 von Michael Weinert
  • Voller Aufbau mit 4 Modulen, Gesamtlänge 4,4 m, Nutzlänge des Umlaufgleises 115,6 cm entsprechend etwa 10 zweiachsigen Wagen
  • 4 Module sind als Doppeldecker vorteilhaft zu transportieren
  • Nachteil: Bei etwa gleicher Gesamtlänge ist die Nutzlänge bedeutend kleiner als in Version 90, dafür ist die Gestaltung aber etwas aufgelockert
  • Zwischengerade zwischen Weiche 2 und 3 eine Schienenlänge zu 15 Vorbildmetern
  • Zwischen Weiche 4 und Bogen ist vorbildgerecht ein Stück Gerade mit Platz für den Bahnübergang
  • Abzweig ohne Umlaufgleis, Gesamtlänge 2,2 m

Sicherungstechnik

Die Sicherungstechnik soll so universell gehalten werden, dass wahlweise Handweichen mit Riegelschloss oder ein elektromechanisches Abzweigstellwerk angeschlossen werden können.

Balsine hat diese Versionen in CAD-Zeichnungen gegossen.

ThW