Betonwerk

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Materialflu�

Empfang

  • Sand, Kies, Schotter
    • Otmm (Fd) werden �ber kleinen Sumpf entleert, aus dem ein F�rderband das Sch�ttgut auf die Vorratshalden f�rdert. Das ist gegen�ber einem Tiefbunker platzsparend und bedingt den Einsatz eines Verschiebemittels, was zur Bereicherung der Szene durchaus erw�nscht ist.
    • Ommi (F-z) werden entweder in betriebsintern eingesetzte LKW ausgekippt oder auf den betonierten Hof gekippt, von wo das Sch�ttgut dann per Radlader in den F�rderbandsumpf geschoben wird. Damit die Gleise nicht zugesch�ttet werden, ist eine ca. 50 cm hohe Mauer zweckm��ig.
    • Omm (E), X (Km) m�ssen mit der Greiferschaufel von einem Seilbagger (Menck, Fuchs) oder einem der Fertigteil-Verladekr�ne auf den Hof bzw. in den Sumpf h�ppchenweise entleert werden.
  • Zement
    • Kds (Ucs) mit Druckluftentladung direkt in Vorratssilos nahe am Mischwerk
    • Gm (G) f�r Sonderzemente oder bei sehr alten Vorbildern, Einlagerung in einen Schuppen per Gabelstapler und Rampe.
  • Baustahl
    • R (K), SS (R) mit Stabstahl werden �ber die Fertigteil-Verladekrane auf den Lagerplatz entladen.
  • Holz f�r Transportverpackung
    • R (K), SS (R) werden ebenso auf den Lagerplatz entladen.
  • fertige Paletten
    • Om (E) Entladung mit Gabelstapler und Hubwagen zum Vorholen der Palettenstapel an die Waggont�r.

Versand

  • Betonfertigteile aller Art
    • R (K), SS (R), Om (E), SSt (Uai) werden mit den Fertigteil-Verladekr�nen beladen, die den ganzen Lagerplatz �berstreichen. F�r sehr schwere Teile Autokraneinsatz, palettierte Ware wird in der Regel per Gabelstapler verladen.
  • Transportbeton
    • Nur mit Stra�enfahrzeugen

Wagenbewirtschaftung

Die mit Betonstahl, Holz oder Paletten eingehenden Wagen k�nnen meist sofort mit Erzeugnissen wiederbeladen werden. Ebenso eventuell f�r Sandtransport eingesetzte offene Wagen der Regelbauarten. Die Wiederbeladung mu� bei der Leerwagenbestellung ber�cksichtigt werden, damit es nicht zu unn�tzen Leerwagenstr�men kommt. Nur die Zementwagen und offenen Wagen der Sonderbauarten f�r Sandtransport werden leer abgefahren.

Mengen

Sand + Zement = Fertigbetonteile + Frischbeton - Wasser im Frischbeton

Es bleibt festzulegen, welche der G�ter per Bahn zu- und abgefahren werden. Wenn das Werk �ber eine eigene Sand- oder Kiesgrube verf�gt, wird kaum oder kein Sand per Bahn angeliefert. Zement mu� aber in den meisten F�llen aus gr��erer Entferung bezogen werden, so da� Bahnstransport wahrscheinlicher ist. Das gilt auch f�r den Baustahl. Verpackungsholz k�nnte eher wieder aus dem �rtlichen Umfeld auf der Stra�e kommen. - Im Versand ist zu bedenken, da� wenig spezialisierte Fertigteile wie Kanalrohre oder Pflastersteine oft f�r lokalen Bedarf produziert und eher auf der Stra�e abgefahren werden. Bei Spezialbauteilen wie hochfesten Konstruktionsteilen, Hallenbindern, Fertiggaragen, Schleuderbetonmasten oder Eisenbahnschwellen ist die Wahrscheinlichkeit f�r Bahntransport wieder h�her.

Modell

Betonwerk-Model.jpg

Bez�glich der Gleisbenutzung ist vorgesehen:

  • Gleise einbetoniert mit Rillenschienen etwa ab Grenzzeichen
  • am Anfang der Gleise F�rderbandsumpf, zu entladende Wagen werden mit dem Verschiebemittel (z. B. Radlader mit Zugkette) daran vorbei Richtung Schutzweiche geschoben
  • �ber fast die ganze L�nge der Gleise ragende Kranbahnen des Lagerplatzes
  • beide Gleise m�glichst gleichberechtigt, drei Betriebsmodi:
    • Eines der Gleise ist Zustellgleis, das andere Abholgleis - das Werk mu� die Wagen w�hrend der Ladefrist entsprechend umstellen
    • Die Rollen von Zustellgleis und Abholgleis wechseln bei jeder Bedienung - umstellen der Wagen �berfl�ssig, nur Verschiebung erforderlich
    • Bei starkem Verkehr werden beide Gleise durch Zustellung belegt, daf�r m�ssen vor der Zustellung aber alle Wagen (bis auf ggf. wiederzubeladende) abgezogen werden
  • Am Ende des hofseitigen Gleises ggf. alter Zementschuppen
  • Schlauchanschl�sse f�r Druckluftentladung k�nnen auch im Weichenbreich liegen

Betrieb und Sicherungstechnik

Bei Benutzung eines Verschiebemittels im Werk mu� nach Bundesbahnvorschrift eine Schutzweiche vorhanden sein.

Anschlu�weiche und Schutzweiche werden durch Handverschl�sse (Schl�sser) derart in Abh�ngigkeit gebracht, da� man die Anschlu�weiche nur umlegen kann, wenn die Schutzweiche umgelegt ist (Folgeabh�ngigkeit), und dies geht wiederum nur, wenn die Schutzweiche mit dem Anschlu�schl�ssel freigeschlossen wurde. Es sind demnach drei Schl�sser n�tig - zwei an der Schutzweiche und eines an der Anschlu�weiche. Der abgezogene Anschlu�schl�ssel bietet also Gew�hr daf�r, da� das Streckengleis sicher befahren werden kann. Das Betonwerk kann betrieben werden als:

  • Bahnhofsanschlu� (Anschl): Der Schl�ssel wird im �rtlichen Stellwerk eingeschlossen bzw. am Schl�sselbrett verwahrt. Die Bedienung erfolgt als gew�hnliche Rangierfahrt.
  • Anschlu�stelle (Anst) : Der Schl�ssel wird im �rtlichen Stellwerk eingeschlossen bzw. am Schl�sselbrett verwahrt. Die Bedienung erfolgt als nach Sperrung der Strecke entweder als r�ckkehrende oder als weiterfahrende Sperrfahrt. Im letzten Fall mu� der Schl�ssel vom n�chsten geeigneten Gegenzug wieder mitgebracht werden. Bei Ausr�stung mit Streckenblock ist besondere Schl�sselfreigabe durch Aufstellung einer Blockbude an der Anschlu�weiche erforferlich.
  • Ausweichanschlu�stelle (Awanst): Wie vor, jedoch kann die Bedienungsfahrt sich im Anschlu� "einschlie�en" und die Strecke f�r Z�ge freimachen. Blocksicherung ist dazu zwingend erforderlich. Die Blockeinrichtung ist optional und baut auf der Schl�sselabh�ngigkeit auf. Da die Blockeinrichtungen in erster Linie die Nachbarbahnh�fe betreffen, sei es deren Sache, die Technik f�r die Awanst bereitzustellen.

Links

Einige Bilder zu Betonwerken

SBB-Zementsilowagen an pneumatischer Entladung
Alter Familienbetrieb
Noch ein Betonwerk

Transportbetonwerk als H0-Modell von Kibri

Im Auftrag
Balsine