Betonwerk: Unterschied zwischen den Versionen

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== Materialfluß ==
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== Materialflu� ==
  
 
=== Empfang ===
 
=== Empfang ===
  
 
* Sand, Kies, Schotter
 
* Sand, Kies, Schotter
** Otmm (Fd) werden über kleinen Sumpf entleert, aus dem ein Förderband das Schüttgut auf die Vorratshalden fördert. Das ist gegenüber einem Tiefbunker platzsparend und bedingt den Einsatz eines Verschiebemittels, was zur Bereicherung der Szene durchaus erwünscht ist.
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** Otmm (Fd) werden �ber kleinen Sumpf entleert, aus dem ein F�rderband das Sch�ttgut auf die Vorratshalden f�rdert. Das ist gegen�ber einem Tiefbunker platzsparend und bedingt den Einsatz eines Verschiebemittels, was zur Bereicherung der Szene durchaus erw�nscht ist.
** Ommi (F-z) werden entweder in betriebsintern eingesetzte LKW ausgekippt oder auf den betonierten Hof gekippt, von wo das Schüttgut dann per Radlader in den Förderbandsumpf geschoben wird. Damit die Gleise nicht zugeschüttet werden, ist eine ca. 50 cm hohe Mauer zweckmäßig.
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** Ommi (F-z) werden entweder in betriebsintern eingesetzte LKW ausgekippt oder auf den betonierten Hof gekippt, von wo das Sch�ttgut dann per Radlader in den F�rderbandsumpf geschoben wird. Damit die Gleise nicht zugesch�ttet werden, ist eine ca. 50 cm hohe Mauer zweckm��ig.
** Omm (E), X (Km) müssen mit der Greiferschaufel von einem Seilbagger (Menck, Fuchs) oder einem der Fertigteil-Verladekräne auf den Hof bzw. in den Sumpf häppchenweise entleert werden.  
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** Omm (E), X (Km) m�ssen mit der Greiferschaufel von einem Seilbagger (Menck, Fuchs) oder einem der Fertigteil-Verladekr�ne auf den Hof bzw. in den Sumpf h�ppchenweise entleert werden.  
 
* Zement
 
* Zement
 
** Kds (Ucs) mit Druckluftentladung direkt in Vorratssilos nahe am Mischwerk
 
** Kds (Ucs) mit Druckluftentladung direkt in Vorratssilos nahe am Mischwerk
** Gm (G) für Sonderzemente oder bei sehr alten Vorbildern, Einlagerung in einen Schuppen per Gabelstapler und Rampe.
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** Gm (G) f�r Sonderzemente oder bei sehr alten Vorbildern, Einlagerung in einen Schuppen per Gabelstapler und Rampe.
 
* Baustahl
 
* Baustahl
** R (K), SS (R) mit Stabstahl werden über die Fertigteil-Verladekrane auf den Lagerplatz entladen.
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** R (K), SS (R) mit Stabstahl werden �ber die Fertigteil-Verladekrane auf den Lagerplatz entladen.
* Holz für Transportverpackung
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* Holz f�r Transportverpackung
 
** R (K), SS (R) werden ebenso auf den Lagerplatz entladen.
 
** R (K), SS (R) werden ebenso auf den Lagerplatz entladen.
 
* fertige Paletten
 
* fertige Paletten
** Om (E) Entladung mit Gabelstapler und Hubwagen zum Vorholen der Palettenstapel an die Waggontür.
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** Om (E) Entladung mit Gabelstapler und Hubwagen zum Vorholen der Palettenstapel an die Waggont�r.
  
 
=== Versand ===
 
=== Versand ===
  
 
* Betonfertigteile aller Art
 
* Betonfertigteile aller Art
** R (K), SS (R), Om (E), SSt (Uai) werden mit den Fertigteil-Verladekränen beladen, die den ganzen Lagerplatz überstreichen. Für sehr schwere Teile Autokraneinsatz, palettierte Ware wird in der Regel per Gabelstapler verladen.  
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** R (K), SS (R), Om (E), SSt (Uai) werden mit den Fertigteil-Verladekr�nen beladen, die den ganzen Lagerplatz �berstreichen. F�r sehr schwere Teile Autokraneinsatz, palettierte Ware wird in der Regel per Gabelstapler verladen.  
 
* Transportbeton  
 
* Transportbeton  
** Nur mit Straßenfahrzeugen
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** Nur mit Stra�enfahrzeugen
  
 
=== Wagenbewirtschaftung ===
 
=== Wagenbewirtschaftung ===
  
Die mit Betonstahl, Holz oder Paletten eingehenden Wagen können meist sofort mit Erzeugnissen wiederbeladen werden. Ebenso eventuell für Sandtransport eingesetzte offene Wagen der Regelbauarten. Die Wiederbeladung muß bei der Leerwagenbestellung berücksichtigt werden, damit es nicht zu unnützen Leerwagenströmen kommt. Nur die Zementwagen und offenen Wagen der Sonderbauarten für Sandtransport werden leer abgefahren.
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Die mit Betonstahl, Holz oder Paletten eingehenden Wagen k�nnen meist sofort mit Erzeugnissen wiederbeladen werden. Ebenso eventuell f�r Sandtransport eingesetzte offene Wagen der Regelbauarten. Die Wiederbeladung mu� bei der Leerwagenbestellung ber�cksichtigt werden, damit es nicht zu unn�tzen Leerwagenstr�men kommt. Nur die Zementwagen und offenen Wagen der Sonderbauarten f�r Sandtransport werden leer abgefahren.
  
 
=== Mengen ===
 
=== Mengen ===
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Sand + Zement = Fertigbetonteile + Frischbeton - Wasser im Frischbeton  
 
Sand + Zement = Fertigbetonteile + Frischbeton - Wasser im Frischbeton  
  
Es bleibt festzulegen, welche der Güter per Bahn zu- und abgefahren werden. Wenn das Werk über eine eigene Sand- oder Kiesgrube verfügt, wird kaum oder kein Sand per Bahn angeliefert. Zement muß aber in den meisten Fällen aus größerer Entferung bezogen werden, so daß Bahnstransport wahrscheinlicher ist. Das gilt auch für den Baustahl. Verpackungsholz könnte eher wieder aus dem örtlichen Umfeld auf der Straße kommen. - Im Versand ist zu bedenken, daß wenig spezialisierte Fertigteile wie Kanalrohre oder Pflastersteine oft für lokalen Bedarf produziert und eher auf der Straße abgefahren werden. Bei Spezialbauteilen wie hochfesten Konstruktionsteilen, Hallenbindern, Fertiggaragen, Schleuderbetonmasten oder Eisenbahnschwellen ist die Wahrscheinlichkeit für Bahntransport wieder höher.
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Es bleibt festzulegen, welche der G�ter per Bahn zu- und abgefahren werden. Wenn das Werk �ber eine eigene Sand- oder Kiesgrube verf�gt, wird kaum oder kein Sand per Bahn angeliefert. Zement mu� aber in den meisten F�llen aus gr��erer Entferung bezogen werden, so da� Bahnstransport wahrscheinlicher ist. Das gilt auch f�r den Baustahl. Verpackungsholz k�nnte eher wieder aus dem �rtlichen Umfeld auf der Stra�e kommen. - Im Versand ist zu bedenken, da� wenig spezialisierte Fertigteile wie Kanalrohre oder Pflastersteine oft f�r lokalen Bedarf produziert und eher auf der Stra�e abgefahren werden. Bei Spezialbauteilen wie hochfesten Konstruktionsteilen, Hallenbindern, Fertiggaragen, Schleuderbetonmasten oder Eisenbahnschwellen ist die Wahrscheinlichkeit f�r Bahntransport wieder h�her.
  
 
== Modell ==
 
== Modell ==
 
http://user.uni-frankfurt.de/~mbalser/Betonwerk-Model.jpg
 
http://user.uni-frankfurt.de/~mbalser/Betonwerk-Model.jpg
  
Bezüglich der Gleisbenutzung ist vorgesehen:
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Bez�glich der Gleisbenutzung ist vorgesehen:
  
 
* Gleise einbetoniert mit Rillenschienen etwa ab Grenzzeichen
 
* Gleise einbetoniert mit Rillenschienen etwa ab Grenzzeichen
* am Anfang der Gleise Förderbandsumpf, zu entladende Wagen werden mit dem Verschiebemittel (z. B. Radlader mit Zugkette) daran vorbei Richtung Schutzweiche geschoben
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* am Anfang der Gleise F�rderbandsumpf, zu entladende Wagen werden mit dem Verschiebemittel (z. B. Radlader mit Zugkette) daran vorbei Richtung Schutzweiche geschoben
* über fast die ganze Länge der Gleise ragende Kranbahnen des Lagerplatzes
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* �ber fast die ganze L�nge der Gleise ragende Kranbahnen des Lagerplatzes
* beide Gleise möglichst gleichberechtigt, drei Betriebsmodi:
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* beide Gleise m�glichst gleichberechtigt, drei Betriebsmodi:
** Eines der Gleise ist Zustellgleis, das andere Abholgleis - das Werk muß die Wagen während der Ladefrist entsprechend umstellen
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** Eines der Gleise ist Zustellgleis, das andere Abholgleis - das Werk mu� die Wagen w�hrend der Ladefrist entsprechend umstellen
** Die Rollen von Zustellgleis und Abholgleis wechseln bei jeder Bedienung - umstellen der Wagen überflüssig, nur Verschiebung erforderlich
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** Die Rollen von Zustellgleis und Abholgleis wechseln bei jeder Bedienung - umstellen der Wagen �berfl�ssig, nur Verschiebung erforderlich
** Bei starkem Verkehr werden beide Gleise durch Zustellung belegt, dafür müssen vor der Zustellung aber alle Wagen (bis auf ggf. wiederzubeladende) abgezogen werden
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** Bei starkem Verkehr werden beide Gleise durch Zustellung belegt, daf�r m�ssen vor der Zustellung aber alle Wagen (bis auf ggf. wiederzubeladende) abgezogen werden
 
* Am Ende des hofseitigen Gleises ggf. alter Zementschuppen
 
* Am Ende des hofseitigen Gleises ggf. alter Zementschuppen
* Schlauchanschlüsse für Druckluftentladung können auch im Weichenbreich liegen
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* Schlauchanschl�sse f�r Druckluftentladung k�nnen auch im Weichenbreich liegen
  
 
== Betrieb und Sicherungstechnik ==
 
== Betrieb und Sicherungstechnik ==
  
Bei Benutzung eines Verschiebemittels im Werk '''muß''' nach Bundesbahnvorschrift eine Schutzweiche vorhanden sein.  
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Bei Benutzung eines Verschiebemittels im Werk '''mu�''' nach Bundesbahnvorschrift eine Schutzweiche vorhanden sein.  
  
Anschlußweiche und Schutzweiche werden durch Handverschlüsse (Schlösser) derart in Abhängigkeit gebracht, daß man die Anschlußweiche nur umlegen kann, wenn die Schutzweiche umgelegt ist (Folgeabhängigkeit), und dies geht wiederum nur, wenn die Schutzweiche mit dem Anschlußschlüssel freigeschlossen wurde. Es sind demnach drei Schlösser nötig - zwei an der Schutzweiche und eines an der Anschlußweiche. Der abgezogene Anschlußschlüssel bietet also Gewähr dafür, daß das Streckengleis sicher befahren werden kann. Das Betonwerk kann betrieben werden als:
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Anschlu�weiche und Schutzweiche werden durch Handverschl�sse (Schl�sser) derart in Abh�ngigkeit gebracht, da� man die Anschlu�weiche nur umlegen kann, wenn die Schutzweiche umgelegt ist (Folgeabh�ngigkeit), und dies geht wiederum nur, wenn die Schutzweiche mit dem Anschlu�schl�ssel freigeschlossen wurde. Es sind demnach drei Schl�sser n�tig - zwei an der Schutzweiche und eines an der Anschlu�weiche. Der abgezogene Anschlu�schl�ssel bietet also Gew�hr daf�r, da� das Streckengleis sicher befahren werden kann. Das Betonwerk kann betrieben werden als:
  
* Bahnhofsanschluß (Anschl): Der Schlüssel wird im örtlichen Stellwerk eingeschlossen bzw. am Schlüsselbrett verwahrt. Die Bedienung erfolgt als gewöhnliche Rangierfahrt.
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* Bahnhofsanschlu� (Anschl): Der Schl�ssel wird im �rtlichen Stellwerk eingeschlossen bzw. am Schl�sselbrett verwahrt. Die Bedienung erfolgt als gew�hnliche Rangierfahrt.
* Anschlußstelle (Anst) : Der Schlüssel wird im örtlichen Stellwerk eingeschlossen bzw. am Schlüsselbrett verwahrt. Die Bedienung erfolgt als nach Sperrung der Strecke entweder als rückkehrende oder als weiterfahrende Sperrfahrt. Im letzten Fall muß der Schlüssel vom nächsten geeigneten Gegenzug wieder mitgebracht werden. Bei Ausrüstung mit Streckenblock ist besondere Schlüsselfreigabe durch Aufstellung einer Blockbude an der Anschlußweiche erforferlich.
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* Anschlu�stelle (Anst) : Der Schl�ssel wird im �rtlichen Stellwerk eingeschlossen bzw. am Schl�sselbrett verwahrt. Die Bedienung erfolgt als nach Sperrung der Strecke entweder als r�ckkehrende oder als weiterfahrende Sperrfahrt. Im letzten Fall mu� der Schl�ssel vom n�chsten geeigneten Gegenzug wieder mitgebracht werden. Bei Ausr�stung mit Streckenblock ist besondere Schl�sselfreigabe durch Aufstellung einer Blockbude an der Anschlu�weiche erforferlich.
* Ausweichanschlußstelle (Awanst): Wie vor, jedoch kann die Bedienungsfahrt sich im Anschluß "einschließen" und die Strecke für Züge freimachen. Blocksicherung ist dazu zwingend erforderlich. Die Blockeinrichtung ist optional und baut auf der Schlüsselabhängigkeit auf. Da die Blockeinrichtungen in erster Linie die Nachbarbahnhöfe betreffen, sei es deren Sache, die Technik für die Awanst bereitzustellen.  
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* Ausweichanschlu�stelle (Awanst): Wie vor, jedoch kann die Bedienungsfahrt sich im Anschlu� "einschlie�en" und die Strecke f�r Z�ge freimachen. Blocksicherung ist dazu zwingend erforderlich. Die Blockeinrichtung ist optional und baut auf der Schl�sselabh�ngigkeit auf. Da die Blockeinrichtungen in erster Linie die Nachbarbahnh�fe betreffen, sei es deren Sache, die Technik f�r die Awanst bereitzustellen.  
  
 
== Links ==  
 
== Links ==  
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[http://www.railfaneurope.net/pix/ch/SBB_CFF_FFS/misc/industries/pix.html SBB-Zementsilowagen an pneumatischer Entladung]<br>
 
[http://www.railfaneurope.net/pix/ch/SBB_CFF_FFS/misc/industries/pix.html SBB-Zementsilowagen an pneumatischer Entladung]<br>
<!-- [http://www.ditsch-bau.de/Foto_Betonwerk.html Ziemlich große Mischanlage]<br> -->
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<!-- [http://www.ditsch-bau.de/Foto_Betonwerk.html Ziemlich gro�e Mischanlage]<br> -->
<!-- [http://www.betonwerk-kronen.de/Luftbild-2.jpg Kleines Betonwerk ohne Gleisanschluß]<br> -->
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<!-- [http://www.betonwerk-kronen.de/Luftbild-2.jpg Kleines Betonwerk ohne Gleisanschlu�]<br> -->
 
[http://www.maierbeton.at/ueberuns/ Alter Familienbetrieb]<br>
 
[http://www.maierbeton.at/ueberuns/ Alter Familienbetrieb]<br>
 
<!-- [http://www.betonwerk-bmt.de/ Transportbetonwerk]<br> -->
 
<!-- [http://www.betonwerk-bmt.de/ Transportbetonwerk]<br> -->
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[[Benutzer:Balsine|Balsine]]
 
[[Benutzer:Balsine|Balsine]]
  
[[Kategorie:Anschließer]]
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[[Kategorie:Anschlie�er]]
 
[[Kategorie:Eingleisige Strecke]]
 
[[Kategorie:Eingleisige Strecke]]
 
[[Kategorie:Module und Anlagen]]
 
[[Kategorie:Module und Anlagen]]
 
[[Kategorie:Projekte]]
 
[[Kategorie:Projekte]]

Version vom 15. Februar 2017, 01:34 Uhr

Materialflu�

Empfang

  • Sand, Kies, Schotter
    • Otmm (Fd) werden �ber kleinen Sumpf entleert, aus dem ein F�rderband das Sch�ttgut auf die Vorratshalden f�rdert. Das ist gegen�ber einem Tiefbunker platzsparend und bedingt den Einsatz eines Verschiebemittels, was zur Bereicherung der Szene durchaus erw�nscht ist.
    • Ommi (F-z) werden entweder in betriebsintern eingesetzte LKW ausgekippt oder auf den betonierten Hof gekippt, von wo das Sch�ttgut dann per Radlader in den F�rderbandsumpf geschoben wird. Damit die Gleise nicht zugesch�ttet werden, ist eine ca. 50 cm hohe Mauer zweckm��ig.
    • Omm (E), X (Km) m�ssen mit der Greiferschaufel von einem Seilbagger (Menck, Fuchs) oder einem der Fertigteil-Verladekr�ne auf den Hof bzw. in den Sumpf h�ppchenweise entleert werden.
  • Zement
    • Kds (Ucs) mit Druckluftentladung direkt in Vorratssilos nahe am Mischwerk
    • Gm (G) f�r Sonderzemente oder bei sehr alten Vorbildern, Einlagerung in einen Schuppen per Gabelstapler und Rampe.
  • Baustahl
    • R (K), SS (R) mit Stabstahl werden �ber die Fertigteil-Verladekrane auf den Lagerplatz entladen.
  • Holz f�r Transportverpackung
    • R (K), SS (R) werden ebenso auf den Lagerplatz entladen.
  • fertige Paletten
    • Om (E) Entladung mit Gabelstapler und Hubwagen zum Vorholen der Palettenstapel an die Waggont�r.

Versand

  • Betonfertigteile aller Art
    • R (K), SS (R), Om (E), SSt (Uai) werden mit den Fertigteil-Verladekr�nen beladen, die den ganzen Lagerplatz �berstreichen. F�r sehr schwere Teile Autokraneinsatz, palettierte Ware wird in der Regel per Gabelstapler verladen.
  • Transportbeton
    • Nur mit Stra�enfahrzeugen

Wagenbewirtschaftung

Die mit Betonstahl, Holz oder Paletten eingehenden Wagen k�nnen meist sofort mit Erzeugnissen wiederbeladen werden. Ebenso eventuell f�r Sandtransport eingesetzte offene Wagen der Regelbauarten. Die Wiederbeladung mu� bei der Leerwagenbestellung ber�cksichtigt werden, damit es nicht zu unn�tzen Leerwagenstr�men kommt. Nur die Zementwagen und offenen Wagen der Sonderbauarten f�r Sandtransport werden leer abgefahren.

Mengen

Sand + Zement = Fertigbetonteile + Frischbeton - Wasser im Frischbeton

Es bleibt festzulegen, welche der G�ter per Bahn zu- und abgefahren werden. Wenn das Werk �ber eine eigene Sand- oder Kiesgrube verf�gt, wird kaum oder kein Sand per Bahn angeliefert. Zement mu� aber in den meisten F�llen aus gr��erer Entferung bezogen werden, so da� Bahnstransport wahrscheinlicher ist. Das gilt auch f�r den Baustahl. Verpackungsholz k�nnte eher wieder aus dem �rtlichen Umfeld auf der Stra�e kommen. - Im Versand ist zu bedenken, da� wenig spezialisierte Fertigteile wie Kanalrohre oder Pflastersteine oft f�r lokalen Bedarf produziert und eher auf der Stra�e abgefahren werden. Bei Spezialbauteilen wie hochfesten Konstruktionsteilen, Hallenbindern, Fertiggaragen, Schleuderbetonmasten oder Eisenbahnschwellen ist die Wahrscheinlichkeit f�r Bahntransport wieder h�her.

Modell

Betonwerk-Model.jpg

Bez�glich der Gleisbenutzung ist vorgesehen:

  • Gleise einbetoniert mit Rillenschienen etwa ab Grenzzeichen
  • am Anfang der Gleise F�rderbandsumpf, zu entladende Wagen werden mit dem Verschiebemittel (z. B. Radlader mit Zugkette) daran vorbei Richtung Schutzweiche geschoben
  • �ber fast die ganze L�nge der Gleise ragende Kranbahnen des Lagerplatzes
  • beide Gleise m�glichst gleichberechtigt, drei Betriebsmodi:
    • Eines der Gleise ist Zustellgleis, das andere Abholgleis - das Werk mu� die Wagen w�hrend der Ladefrist entsprechend umstellen
    • Die Rollen von Zustellgleis und Abholgleis wechseln bei jeder Bedienung - umstellen der Wagen �berfl�ssig, nur Verschiebung erforderlich
    • Bei starkem Verkehr werden beide Gleise durch Zustellung belegt, daf�r m�ssen vor der Zustellung aber alle Wagen (bis auf ggf. wiederzubeladende) abgezogen werden
  • Am Ende des hofseitigen Gleises ggf. alter Zementschuppen
  • Schlauchanschl�sse f�r Druckluftentladung k�nnen auch im Weichenbreich liegen

Betrieb und Sicherungstechnik

Bei Benutzung eines Verschiebemittels im Werk mu� nach Bundesbahnvorschrift eine Schutzweiche vorhanden sein.

Anschlu�weiche und Schutzweiche werden durch Handverschl�sse (Schl�sser) derart in Abh�ngigkeit gebracht, da� man die Anschlu�weiche nur umlegen kann, wenn die Schutzweiche umgelegt ist (Folgeabh�ngigkeit), und dies geht wiederum nur, wenn die Schutzweiche mit dem Anschlu�schl�ssel freigeschlossen wurde. Es sind demnach drei Schl�sser n�tig - zwei an der Schutzweiche und eines an der Anschlu�weiche. Der abgezogene Anschlu�schl�ssel bietet also Gew�hr daf�r, da� das Streckengleis sicher befahren werden kann. Das Betonwerk kann betrieben werden als:

  • Bahnhofsanschlu� (Anschl): Der Schl�ssel wird im �rtlichen Stellwerk eingeschlossen bzw. am Schl�sselbrett verwahrt. Die Bedienung erfolgt als gew�hnliche Rangierfahrt.
  • Anschlu�stelle (Anst) : Der Schl�ssel wird im �rtlichen Stellwerk eingeschlossen bzw. am Schl�sselbrett verwahrt. Die Bedienung erfolgt als nach Sperrung der Strecke entweder als r�ckkehrende oder als weiterfahrende Sperrfahrt. Im letzten Fall mu� der Schl�ssel vom n�chsten geeigneten Gegenzug wieder mitgebracht werden. Bei Ausr�stung mit Streckenblock ist besondere Schl�sselfreigabe durch Aufstellung einer Blockbude an der Anschlu�weiche erforferlich.
  • Ausweichanschlu�stelle (Awanst): Wie vor, jedoch kann die Bedienungsfahrt sich im Anschlu� "einschlie�en" und die Strecke f�r Z�ge freimachen. Blocksicherung ist dazu zwingend erforderlich. Die Blockeinrichtung ist optional und baut auf der Schl�sselabh�ngigkeit auf. Da die Blockeinrichtungen in erster Linie die Nachbarbahnh�fe betreffen, sei es deren Sache, die Technik f�r die Awanst bereitzustellen.

Links

Einige Bilder zu Betonwerken

SBB-Zementsilowagen an pneumatischer Entladung
Alter Familienbetrieb
Noch ein Betonwerk

Transportbetonwerk als H0-Modell von Kibri

Im Auftrag
Balsine