Benutzer:KaiL

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Ja, ich bin einer der bösen Kreisbahner. Wobei, Kreis? Nennen wir es ein geschlossenes Polygon...

Jedenfalls baue ich derzeit an einer Anlage Spur N, welche sowohl einen rein automatischen Betrieb wie auch Rangierbetrieb und sogar beides parallel zulässt.

Anlagenthema

In den frühen 1960ern am Rande des Westharz sind die letzten Länderbahn-Bauarten noch auf den Gleisen anzutreffen, jedoch auch schon diverse Neubau-Fahrzeuge. Eine Steilstrecke verbindet den Bahnhof 'Tal mit dem winzigen Bahnhof 'Berg' und darüber hinaus. Während 'Tal' weitgehend ein typischer Nebenbahn-Bahnhof eines nicht viel weniger typischen Städtchens ist, passiert an 'Berg' außer Holzverladung wenig. Bösen Zungen zu Folge haben die wenigen Bewohner da oben nicht einmal Strom und von so neumodischem Kram wie 'Fernsehen' oder 'Autos' nichtmal gehört.

An dem ganzen vorbei rauscht eine (damals) hochmoderne Hauptstrecke – zweigleisig, elektrifiziert und mit Betonschwellen künden die über die hinweg rauschenden F-Züge vom Wirtschaftswunder.

Betriebsszenarios

Der automatische Betrieb ist so ausgelegt, dass auf der Hauptstrecke Rechtsverkehr herrscht. Züge, die links im Tunnel verschwinden, kommen so auf den anderen Gleis wieder zurück. Züge, die rechts im Tunnel verschwinden, durchfahren dagegen die beiden Schattenbahnhöfe SBF1 und SBF2, sind also erstmal 'weg'.

Auf der Bergstrecke fahren die Züge regulär vom 'Tal'-Bahnhof zum 'Berg'-Bahnhof und von da weiter in den dortigen SBF-Berg. Von diesem geht es dann zurück zum Bahnhof 'Tal'.

Ein Zug kann nach der Ausfahrt aus 'Berg' umgeleitet werden, um über die Hauptstrecke zum SBF1 zu gelangen. Andersherum kann ein Zug vom SBF2 kommend zum Bahnhof 'Tal' abzweigen.

Bahnhofsabfolge

Hauptstrecke alleine

SBF1 > SBF 2 > Paradestrecke > SBF1

Bergstrecke alleine

Tal > Berg > SBF-Berg > Tal

lange Schleife

SBF1 > SBF2> Tal > Berg > Paradestrecke > SBF1

Gleisplan

Erstmal das prinzipielle, sehr stark vereinfacht:

   ________
  /  ______\____________Berg___>__ n Tal
 /  / __________SBF1_____
/  / /                   \
|  | \__________SBF2____  \
|  |                    \  |
|  \                     | |
|   \____SBF-Berg____    | |
|                    \   | |
|                    /   | |
|   n Berg__ <_Tal__/    / /
|                 \     / /
|        __________\___/ /
|       /  _____________/
|  _    | /
| / \   | |
|/  /   | |
|  /    | |
|  |   / /
\  \__/ /
 \_____/

nach links auf dem Bahnhof 'Tal' heraus führt eine Steilstrecke zum Bahnhof 'Berg'. Da diese über allen anderen Gleisen liegt, verzichte ich darauf, sie einzuzeichnen.

Sichtbar ist von der Bergstrecke lediglich der Bereich vom Bahnhof 'Tal' bis zum Bahnhof 'Berg', beidseits zuzüglich eines kurzen Streckenteils. Von der Hauptstrecke ist ein durchgehend zweigleisiger Teil von (umgerechnet) etwa 600m sichtbar. Alles andere ist optisch 'im Berg'.

Bahnhof Tal

Der Bahnhof 'Tal' ist ein relativ typischer Nebenbahn-Bahnhof mit einer kaum genutzten Verbindung zur angrenzenden Hauptstrecke. Eine Viehverladung, eine kleine Fabrik und der obligatorische Kohlehändler gehören zum Umfang. Außerdem ein Lok-Abstellgleis, auf dem eine Schublok darauf warten kann, Züge den Berg hoch zu schieben.

   Viehrampe      LG          GS
   |______________________________| EG                        Schublok
          /______________\_________________________ ________________|
___<_____/______ __________ ca. 150m ______________\ _ca. 50m_\______>___
n Berg         /                                    \              v Berg-SBF
              /__|                                   \
Kohle |______/                                        \_______<_____
Fabrik |____/                                               v SBF1
  "    |___/

Bahnhof Berg

'Berg' ist ein absoluter Winz-Bahnhof, an dem außer Holzverladung praktisch nichts passiert. Außerdem kann die Schublok hier wieder vom Zug getrennt werden.

Ob das Gleis für die Schublok wirklich gebaut wird, muss nach dem Platzverhältnissen entschieden werden.

               GS/EG          ___| Schublok
___>______ _____ ca. 30m ____/______>____
v Tal     \                        n Berg-SBF
        |__\________ ca. 50m ___________|
                               Holz

SBF1

          ____ 200m _____
         /____ 240m _____\
__>_____/_____ 280m ______\____>____
v Par.  \_____ 240m ______/   n SBF2
         \____ 200m _____/

SBF2

         _____ 200m ______
__>_____/_____ 240m ______\____>____
v Par.  \_____ 200m ______/   n SBF2

Berg-SBF

         _____ 200m ______
__>_____/_____ 240m ______\____>____
v Berg                         n Tal

Raum für einen Ausbau analog zu SBF2 ist vorgesehen. Noch mehr würde Gleislängen um je ca. 40m verkürzen.

Technik

Digital
  • Digital (DCC) schalten.
  • Analog fahren (vorerst), Fahrzeuge werden mittelfristig digitalisiert (ggf. dann zunächst nur eine der beiden Strecken auf digital umgestellt).
  • Lokmaus 2 vorhanden. Weichen-Steuerung dafür wäre allerdings teurer als ein Multimaus-Set. Die Maus selbst wäre dann zweites Eingabegerät und der Trafo könnte als AC-Versorgung dienen.
Rollendes Material

Auf Grund schlechter Erfahrungen mit rollendem Material in der Vergangenheit will ich hier besonders strenge Maßstäbe anlegen.

Alle Reisezugwagen, die einen geschlossenen Übergang haben, werden kurzgekuppelt. Wagen, die eine entsprechende Ausstattung nicht haben, werden umgebaut oder ersetzt. Keine Beleuchtungen, da diese den Rollwiderstand massiv erhöhen und eh unrealistisch aussehen.

Neue Wagen werden auch bei anderen Arten wenn möglich mit Kurzkupplung beschafft (ggf. Tausch des Aufbaus mit anderen Wagen), insbesondere bei Güterwagen jedoch nicht ausschließlich zwingend.

Alle Fahrzeuge, bei denen dies möglich ist (derzeit nur Wagen mit Scheibenrädern) werden mit RP25-Radsätzen der Firma Luck versehen (derzeit um die 300 Achsen…).

Alle neuen Tfz müssen zwingend Digital-Schnittstelle oder eingebauten Decoder haben. Gebrauchtware nur, wenn diese technisch dem aktuellen Stand entspricht. Bestehende Fahrzeuge werden mittelfristig umgebaut und/oder langfristig ersetzt.

Gleise
  • Gleise im sichtbaren Teil Peco, unterirdisch Roco N (heute bei Fleischmann gelandet).
  • Betonschwellen auf der Hauptstrecke
  • auf der Bergstrecke Holzschwellen; evtl. bei jeder 24sten den Abstand weg (geschraubte Gleise).
  • Radien mindestens 30cm (Roco R3a), im sichtbaren Teil sind Radien von ca. 50cm angestrebt (Flexgleise).
Signale
  • Zahlreiche Blockabschnitte, im unterirdischen Teil oft nur wenig länger als eine Zuglänge.
  • Automatische Blockabschnitte; jeweils am Ende gibt ein Reed-Kontakt die Meldung 'letzter Wagen durch'.
  • Formsignale Viessmann.
  • Sperrsignale wohl ohne Funktion.
Oberleitung
  • Hauptstrecke elektrifiziert.
  • Oberleitung Viessmann oder doch Hammerschmid?
Verkabelung
  • 8-adrige, farbcodierte Ringleitung (DCC-Signal, AC und getrennter Gleisstrom für die beiden Strecken).
  • Durch digitales Schalten alle anderen Kabel lokal.