259 001: Unterschied zwischen den Versionen

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Die 259 001 (erste Besetzung) war eine Baldwin RS-4-TC - eine typisch amerikanische Lok im Road-Switcher-Design. Was macht sowas bei der Bundesbahn? Natürlich rangieren! Und wie kommt die Bundesbahn an so eine Lok? In Schwetzingen stand so eine Lok weitgehend arbeitslos im Depot der US-Armee, während es nur wenige km weiter im Mannheimer Rangierbahnhof akuten Fahrzeugmangel gab, weil einige 290er Schäden an den Gelenkwellen hatten. Die Schäden sollen dadurch verursacht worden sein, dass ein Drehgestell von der Gleisbremse erwischt wurde und beide Drehgestelle starr gekoppelt sind. Eine dieselelektrische Lok hat dieses Problem nicht und so wurde zum Vergleich mal eben eine Lok der US-Armee gemietet. Diese Baureihe war aber nicht zum kräftigen Drücken bei wenig Geschwindigkeit oder gar im Stand ausgelegt. Daher hielt sie nicht mal eine Woche am Berg durch. Nach einer größeren Reparatur bei Gmeinder in Mosbach wurde sie danach für normale Rangieraufgaben in Schwetzingen und später im Saarland eingesetzt.
 
Die 259 001 (erste Besetzung) war eine Baldwin RS-4-TC - eine typisch amerikanische Lok im Road-Switcher-Design. Was macht sowas bei der Bundesbahn? Natürlich rangieren! Und wie kommt die Bundesbahn an so eine Lok? In Schwetzingen stand so eine Lok weitgehend arbeitslos im Depot der US-Armee, während es nur wenige km weiter im Mannheimer Rangierbahnhof akuten Fahrzeugmangel gab, weil einige 290er Schäden an den Gelenkwellen hatten. Die Schäden sollen dadurch verursacht worden sein, dass ein Drehgestell von der Gleisbremse erwischt wurde und beide Drehgestelle starr gekoppelt sind. Eine dieselelektrische Lok hat dieses Problem nicht und so wurde zum Vergleich mal eben eine Lok der US-Armee gemietet. Diese Baureihe war aber nicht zum kräftigen Drücken bei wenig Geschwindigkeit oder gar im Stand ausgelegt. Daher hielt sie nicht mal eine Woche am Berg durch. Nach einer größeren Reparatur bei Gmeinder in Mosbach wurde sie danach für normale Rangieraufgaben in Schwetzingen und später im Saarland eingesetzt.
  
Die Lok ist bis heute einsatzfähig und hört jetzt auf die Nummer KRM 4010.
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Die Lok ist bis heute einsatzfähig. Nach einer Episode im im Kentucky Railroad Museum ist fährt sie jetzt für Larry's Truck Electic, noch immer unter der ursprünglichen Nummer 4010.
  
 
==Modell==
 
==Modell==

Version vom 8. August 2020, 19:09 Uhr

Vorbild

Die 259 001 (erste Besetzung) war eine Baldwin RS-4-TC - eine typisch amerikanische Lok im Road-Switcher-Design. Was macht sowas bei der Bundesbahn? Natürlich rangieren! Und wie kommt die Bundesbahn an so eine Lok? In Schwetzingen stand so eine Lok weitgehend arbeitslos im Depot der US-Armee, während es nur wenige km weiter im Mannheimer Rangierbahnhof akuten Fahrzeugmangel gab, weil einige 290er Schäden an den Gelenkwellen hatten. Die Schäden sollen dadurch verursacht worden sein, dass ein Drehgestell von der Gleisbremse erwischt wurde und beide Drehgestelle starr gekoppelt sind. Eine dieselelektrische Lok hat dieses Problem nicht und so wurde zum Vergleich mal eben eine Lok der US-Armee gemietet. Diese Baureihe war aber nicht zum kräftigen Drücken bei wenig Geschwindigkeit oder gar im Stand ausgelegt. Daher hielt sie nicht mal eine Woche am Berg durch. Nach einer größeren Reparatur bei Gmeinder in Mosbach wurde sie danach für normale Rangieraufgaben in Schwetzingen und später im Saarland eingesetzt.

Die Lok ist bis heute einsatzfähig. Nach einer Episode im im Kentucky Railroad Museum ist fährt sie jetzt für Larry's Truck Electic, noch immer unter der ursprünglichen Nummer 4010.

Modell

Erst hielt ich es für ziemlich aussichtslos, diese Lok im Modell zu bauen. Es gibt einfach kein Modell, das dieser Lok ähnlich ist - dachte ich. Bis ich eine Bachmann GE 70-ton switcher in den Händen hatte. Da passte dann plötzlich doch einiges: Die Länge passt recht gut, die Achsstände passen exakt, die Leitern passen auch recht gut, auch die Drehgestellblenden sehen nicht so viel anders aus.

Natürlich gibt es auch einige Unterschiede: Die ganze Lok ist zu breit - kein Wunder, die GE 70-ton wurde ja fürs amerikanische und nicht fürs britische Lichtraumprofil gebaut. Also muss das Fahrwerk von 35mm auf 30,5mm schmaler geschnitten werden. Bei Führerstand und Motorvorbau passt so ziemlich gar nichts, was aber auch nicht verwunderlich ist.


MatthiasK