Upstedt-Markthalle-Gleisplangeschichte

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Es war einmal...

Hier sammeln wir alle eigentlich schon überholten Gleispläne aus dem Artikel Upstedt-Markthalle, in chronologischer Reihenfolge: die ältesten zuoberst.

Ursprüngliche Idee

<--------\-------------------------------1------------------------------/----<
>---------\--------------\---------------2----------------------/------/----->
            |----3a-------\--\-----------3---------------------/
                              \----------4--------------------'
                               \---------5----------------|
                                \--------6--------------|
                                 '-------7--------------|
  • 1,2: Steckengleise
  • 3: Einfahrgleis
  • 3a: Ziehgleis
  • 4: Umfahrgleis
  • 5: Aufstellgleis
  • 6,7: Rampengleise (7 in der Halle, 6 davor)

Elf Weichen, davon sechs von Zugfahrten berührte.

Als Zugabe könnte man irgendwo noch einen kleinen Gleisstumpf für eine Rangierlok vorsehen; das macht insbesondere dann Sinn, wenn die Strecke elektrifiziert wird, damit man dann mit Dampf oder Diesel rangieren kann und so nicht alle Gleise überspannen muß.

Nach Ermels ASCII-Vorlage hier der erste durch den manuellen ASCII2WinRail-Konverter erzeugte Plan. Ich habe die Gleise erstmal einfach so hingeworfen, ohne groß Rücksicht auf Segmentkästen oder ähnliches zu nehmen. Der Plan wirkt noch ein wenig steif und ganz 90° hat er auch noch nicht.

Als Gleismaterial habe ich Tillig Elite verplant, es sind ausschließlich EW3 verbaut. Der Abstand der Rasterlinien beträgt 50cm.

upstedt-markthalle-02.png

Es gibt den Plan auch als vierseitiges pdf im Maßstab 1:10 zum Ausdrucken. Der Winrail-Plan liegt hier.

Frank


Variante 1: Verschachtelung

Mhm. Wenn ich (Ermel) das so sehe, sollte man sich vielleicht doch ein bißchen enger am Vorbild-Gleisplan anlehnen. Diese lange Weichenstraße gefällt mir nicht. Ich hab da mal was aufgemalt:

markthalle-gleisplan-1-sm.jpg

Originalbild in größerer Auflösung


Variante 2: Getrennte Hallengleise

Die Durchführung des Hallengleises durch beide Hallen mag vorbildgerecht sein, aber gefallen tut sie mir nicht. Außerdem stehen meine Hallen in einem viel engeren Winkel zueinander, was die Sache eh erschwert. Also weg damit:

markthalle-gleisplan-2-sm.jpg

Originalbild in größerer Auflösung

Noch fällige Änderungen zum gezeichneten Plan: Rechts werd ich noch ne Schutzweiche brauchen, irgendwohin muß ja auch die Lok beim Umfahren hinziehen können.


Variante 3: Spieglein, Spieglein

Und außerdem wird das Ganze noch gespiegelt, dann kann man nämlich Upstedt-Markthalle und Jörgs Upstedt-Hbf mit den dreigleisigen Enden zusdammenhängen und direkt auf den dann vereinten Ziehgleisen Übergaben zwischen beiden fahren.

<----\---------------------------1--------------------------------------/----<
>-----\---\----------------------2---------------------/---------------/----->
       |---\---\-----------------3----------------/---/---/----3a---| 
                '----------------4---------------'       /
           |-----------5b---------/-------5a------------/
              |--------6b--------/   |----6a-----------/
              |--------7b-------'    |----7a----------'


Variante 4: Sicherungstechnik

Von Balsine:

Vom sicherungstechnischen Standpunkt wäre folgende Gleisplanvariante günstiger, die ohne Sperrsignale auskommt und eine größere Nutzlänge in Gleis 3 ergibt.

<----\------------------------<--1--------------------------------------/----<
>-----\---\----------------------2-->------------------/---------------/----->
     |-L-\-\------------------<<-3->>-----------------/---/----3a---| 
          '------------------4-----/---<<<->>>-----------/
           |-----------5b---------/  |----5a------------/
              |--------6b--------/   |----6a-----------/
              |--------7b-------'    |----7a----------'

Das Lokumsetzgleis L hat nur Loklänge. Sämtliche Zugfahrten, auch die von und nach Gleis 3, sind gegen Rangierfahrten unmittelbar geschützt.

Balsine schlägt weiter vor, die Aufgaben von Gleis 4 (Verkehrsgleis zum Umlaufen der Zuglok) und des Stammgleises 5a zusammenzufassen. Damit gewinnt man 5a als Aufstellgleis.

Und Ermel hat das alles dann auch gleich eingesehen und nebenbei das Gleis 5a auf Vorschlag von ThW hin eliminiert. Den aktuellen Stand kann man im Ursprungsartikel bewundern.

Fortsetzung folgt


Weitere Ideen

Hier kommen die Sachen hin, die es zwar nicht in Ermels offizielle Planung geschafft haben, die aber trotzdem zu schade zum Weglöschen sind. Vielleicht kann die ja mal jemand als Anregung brauchen?

Variante A: Schrittweiser (Ab-)Bau und eingleisiger Einsatz

Von Balsine

In der auf billige Stellwerksanlage optimierten Version 3 geht nichts ohne die dreigleisigen Module für das Ziehgleis. Solange die nicht gebaut sind, kann man nicht rangieren. Mit folgendem Ansatz ist ein schrittweise Bau möglich, und der Bahnhof kann auch eingleisig gut eingesetzt werden. Modultrennungen sind mit : gekennzeichnet.

Vollversion

<---:-\--------------------:--<--1--------------:------------:--/-:----:------<
>---:--\--\----------------:-----2-->-----------:----------/-:-/--:----:------>
     |-L-\-\---------------:--<<-3->>-----------:------/--/--:-3a-:--| 
          '------------4---:-------/---<<<->>>--:-----/
           |-----------5b--:------/  |----5a----:----/
              |--------6b--:-----/   |----6a----:---/
              |--------7b--:----'    |----7a----:--'

Sicherungstechnischer Mehraufwand: Ein Gleissperrsignal 4/7 an der Einmündung der Nebengleise in Gleis 3 am rechten Kopf, sowie ein Gleissperrsignal am Ausziehgleis 3a. Gleise 4-7 etwas kürzer, dafür mehr Ausziehlänge über 3a (etwa 2 Weichenlängen). Option: Gruppenausfahrsignal nach rechts.

Mit Zurückdrücken der Züge

<---:-\--------------------:--<--1--------------:------------:------:------<
>---:--\--\----------------:-----2-->-----------:----------/-:------:------>
     |-L-\-\---------------:-----3--------------:------/--/--:-3a-| 
          '------------4---:-------/---<<<->>>--:-----/
           |-----------5b--:------/  |----5a----:----/
              |--------6b--:-----/   |----6a----:---/
              |--------7b--:----'    |----7a----:--'

Die Weichenberbindung auf dem Dreigleismodul ist eingespart. Sicherungstechnik ist stark vereinfacht - nur noch 2 Ausfahrsignale, keine Sperrsignale nötig.

Einbau in eingleisiger Strecke

<>--:-\--------------------:--<--1-->-----------:------------:---/--:----:<>
    :--\--\----------------:-----2-->>----------:----------/-:--/---:----:  
     |-L-\-\---------------:-<<--3--------------:------/--/--:  fremde
          '------------4---:-------/---<<<->>>--:-----/         Weichen-
           |-----------5b--:------/  |----5a----:----/          und 2Gl-
              |--------6b--:-----/   |----6a----:---/           module
              |--------7b--:----'    |----7a----:--'

Gleis 1 ist durchgehendes Hauptgleis beider Richtungen. Die Signale werden (dank Wattenscheidern) so versetzt, daß bei gleicher Anzahl der Fahrstraßen auf 1 in beiden Richtungen auf Hp1 durchgefahren werden kann und die Gleise 2 und 3 als richtungsgebundene Überholgleise zu nutzen sind. Die Durchrutschwege werden so gewählt, das bei Einfahrt von links nach 2 noch auf dem rechten Ziehgleis ausgezogen oder von rechts nach 3 eingefahren werden kann. Der Anschluß des Ausziehgleises der Vollversion ist nurmehr Schutzstumpf oder Lokwartegleis.

Kurzversion in eingleisiger Strecke

<>--:-\-----------<--1-->--:------------:---/--:----:--<>
    :--\--\----------2->>--:----------/-:--/---:----:  
     |-L-\-\-----<<--3-----:------/--/--:  fremde
          '------------4---:-----/         Weichen-
           |-----------5---:----/          und 2Gl-
              |--------6---:---/           module
              |--------7---:--'

Damit darf Ermel auch in Hotteln spielen ;-)

Anschlußstelle an eingleisiger Strecke

<>--:-\-----------<--1-->--:------------:----:--<>
    :--\--\----------2->>--:----------/-:----:  
     |-L-\-\-----<<--3-----:------/--/--:  fremde
          '------------4---:-----/         2Gl-module
           |-----------5---:----/          
              |--------6---:---/           
              |--------7---:--'

Nun reißen wir noch das fremde Weichenmodul und die Signale raus, dann paßt vielleicht nach Wehmingen in den Parkettsaal *grins*

Fazit

Ermel meint dazu: Sehr interessante Ideen, wirklich. Passen nur leider nicht zu meiner Planung. Im Einzelnen:

  • Zurückdrücken zum Bedienen wollte ich vermeiden, weil auf der Hauptbahn eh der Bär tobt. Da kann ich nicht auf dem durchgehenden Streckengleis rumstehen. Wie ich schon im Ursprungsartikel schrieb: Die machen mich tot!
  • Einbau in eingleisige Strecke ist glaub ich nicht das dringende Problem bei Arkadendamm-Modulen mit Fahrleitung. Eingleisige Betriebsstellen gibt's genug!
  • Die verkürzte Version hat ihren Reiz, keine Frage, aber ich möchte die Hallen werder genau gleich aussehen noch im gleichen Winkel und Abstand zum Gleis aufstellen. Beim derzeitigen Planungsstand liegen nicht mal gleichviele Gleise davor. Das könnte man natürlich alles ändern, aber IMHO würde das arg hölzern aussehen. Lieber richtige Segmente mit natürlich fließender Gleisentwicklung als ein starres Raster wegen einer Verkürzung, die auf der Hauptbahn eh keiner braucht.

Schade um Balsines Arbeit? Hm. Wer weiß. Es gibt ja noch andere Betriebsstellen, die mal gebaut werden wollen. Zum Beispiel die berüchtigte Awanst Faguswerk.

Fortsetzung folgt

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