Michelbach

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Nach den Überlegungen zu der Awanst mit Entwicklungspotenzial wollte ich mich mal planerisch an einem Bahnhof versuchen, der auf kompakterer Fläche leistungsfähige Güteranlagen bereitstellt. Dabei wollte ich auch wieder viel Wert auf eine modulare Gestaltung des Bahnhofs legen, so dass er sich flexibel unterschiedlichen Situationen anpassen kann.

Allgemeines

Michelbach soll ein fiktiver Bahnhof an einer eingleisigen Strecke darstellen. Geografisch würde ich ihn im württembergischen ansiedeln. Also Empfangsgebäude und daneben liegendes Postamt als Sandsteinbau [1] [2] und klassischer württembergischer Güterschuppen in Holzbauweise [3] [4]. Dieser liegt an einem mit einer Gleissperre gesicherten Gleis neben dem Empfangsgebäude. So ist das Gleis 81 frei für einen zusätzlichen Anschließer.

Zeitlich würde ich den Bahnhof Anfang der 70er Jahre ansiedeln. Bedient werden soll er durch ein Spurplanstellwerk. Ob ich die Außenanlagen auf den Modellen auch passend mit Lichtsignalen versehen würde oder doch lieber elektromechanische Stellwerke andeute, da bin ich mir im Moment noch nicht sicher. Denn die Stellwerksneubauten [5] [6] machen es unmöglich, Betrieb in früheren Jahren glaubwürdig darzustellen. Allerdings ist die Ausrüstung mit Lichtsignalen günstiger. Mir liegen im Moment aber auch keine Informationen über die Architektur der Vorgänger Bauwerke vor. Eine Elektrifizierung ist eher nicht geplant.

(Anmerkung: Die verlinkten Gebäudebausätze sollen nur ein grobes Bild der geplanten Gebäude liefern. Bei einer Umsetzung sind denke ich sowieso selbstgebaute Gebäude notwendig.)

Gleisplan

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Wie gesagt Michelbach liegt an einer eingleisigen Strecke. Im folgenden sind alle Gleisnummern von oben nach unten durchnummeriert. Gleis 2 ist das durchgehende Hauptgleis. Neben dem Hausbahnsteig an Gleis 1 gibt es noch zwischen Gleis 2 und 3 einen Mittelbahnsteig, der durch eine Unterführung angebunden ist.

Für einfahrende bzw. ausfahrenden Güterzüge dienen die Gleise 3-5. Von dort werden die Züge nach rechts auf das Ausziehgleis 32 gezogen und können dann in der Gleisharfe sortiert werden. An Gleis 8 liegt die Ladestraße mit Gleiswaage und in deren Fortsetzung eine weitere Ladestraße oder ein Anschluss oder Rampe an Gleis 81. Der Güterschuppen befindet sich an dem von Gleis 1 abzweigenden Gleis 11.

Der Bahnhof kann Zugbildungsaufgaben für die umliegenden Bahnhöfe übernehmen und diese von hier aus bedienen. Das Gleis 31 stellt eine gedachte Verbindung zu einer Industriebahn dar, das sich von hier zu einigen Anschließern erstreckt. Wenn der Bahnhof größere Zugbildungsaufgaben übernimmt, kann sich hier das dafür notwendige BW anschließen.

Im Personenverkehr, kann der Verkehr aus drei Richtungen verarbeitet werden. Die drei Bahnsteiggleise werden auf jeder Seite mit Ausfahrsignalen versehen, so dass überall Zugwenden möglich sind. Allerdings sollte eine abzweigende Strecke möglichst mit Wendezügen oder Triebwagen bedient werden, um zusätzliche Umfahrbewegungen einzusparen.

Die Rangierharfe ist eine separate Modulgruppe mit Normprofil. Hier kann auch ein fremder Schattenbahnhof verwendet werden.

Die Ausziehgleise auf der linken und der rechten Seite entsprechen normalen zweigleisigen Modulen. Man kann sie daher beliebig verlängern. Ebenso bietet der Bahnhof die Möglichkeit die Nutzlänge der Gleise durch das einfügen zusätzlicher achtgleisiger Module zu verlängern. Die großen Bahnhofsmodule haben Europalettenformat, also 120x80cm. Die übrigen Module sollen so konstruiert werden, dass sie sich als Doppeldecker transportieren lassen.

Maßstäbliche Weichen

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Ich hab mal bis auf den rechten Kopf ausschließlich Tillig EW6, also maßstäbliche 190-1:9 Weichen, verplant. Im rechten Kopf liegt weiterhin in Ermangelung passender DKW und EKW RocoLine. Ich muss sagen, es sieht schon gut aus, nur leider sprengt es mir auf dem einen Modul mein 120cm Raster. Da ich dort auch gerne das EG und die Unterführung untergebracht hätte, würde ich dort ungern das Modul in zwei aufspalten. Mal schauen, ob mir dazu noch weitere Gedanken kommen.

Stückgutknoten

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Ich konnte es auch hier nicht lassen und habe, wie schon bei der Awanst, eine Variante des Bahnhofes mit Umladehalle für den Stückgutverkehr gezeichnet.

Ich dachte an zwei weitere 120cm lange Module. Allerdings getrennt zwischen den Gleisen 6 und 7. So bleibt zum einen die Breite in transportablen Dimensionen und man kann evtl. die Segmente mit der Umaldehalle auch mal in anderen Konstellationen einsetzen.

So hat der Bahnhof eine Nutzlänge von über 5 Metern und Gleis 8 kann als Ausziehgleis für den Stückgutbezirk und zum Abstellen der leeren Stückgutwagen dienen. Die Gleiswaage sollte man in dem Fall wohl weglassen, denn beim Ausziehen immer drüber zu fahren ist wohl eher unrealistisch. Man könnte sie ja auch auf einem kleinen Segment anordnen, welches man dann durch ein neutrales Gleis ersetzen kann.

Die Verlängerung des auf diesem Plan noch nicht eingezeichneten Güterschuppengleises 11 wird auf den zusätzlichen Modulen mit einer Ladestraße versehen. So kann der Wegfall der Ladestraße an Gleis 8 kompensiert werden.

Desweiteren gibt es noch ein zusätzliches Modul mit einer Gleisverbindung zwischen den Gleisen 5/6. Somit kann man von allen Gleisen direkt ausfahren.

Aufbauvarianten

Natürlich kann man den Bahnhof auch an eine zweigleisige Strecke anschließen. Dazu ist es dann notwendig noch einen Gleiswechsel vorzuschalten. Dabei ist dann zu beachten, dass ein Ausziehgleis verloren geht und dementsprechend die Zubildungsmöglichkeiten eingeschränkt werden.

Genauso kann man sich überlegen eine abzweigende Strecke direkt im Bahnhof beginnen zu lassen und auf einem späteren Modul die beiden Strecken nur noch in verschiedene Richtungen weiterlaufen zu lassen. Dafür ist auf der linken Seite wiederum ein zusätzlicher Gleiswechsel notwendig, da sonst keinen Personenzüge das untere Gleis erreichen können. In die andere Richtung können auch Personenzüge aus Gleis 3 direkt die untere Strecke erreichen. Mit einem Gleiswechsel aus Rechtsweichen könnte man lediglich erreichen, Gleis 32 weiterhin für Rangierarbeiten nutzen zu können, ohne den Zugverkehr komplett zu blockieren. Dieser kann dann ja über Gleis 2 ausweichen.

Anstelle der Gleisharfe kann man sich auch einen oder mehrere Indsutrieanschlüsse vorstellen, wenn der Bahnhof nicht so stark mit Zugbildungsaufgaben beansprucht wird. Hier kann man dann entweder passende Module anbauen oder man nutzt die Gleisharfe als SBF für das Industriebahnnetz. Dann wäre es evtl. auch sinnvoll eine Gleiswechsel aus Linskweichen auf der rechten Seite anzubauen. So wären dann direkte Zugfahrten dorthin möglich.


MOpp