Lichterfelde West

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Vorbild

Der Bahnhof Lichterfelde West liegt in Berlin an der Stammbahn, die als erste Preußische Eisenbahn Berlin und Potsdam verbunden hat. Zur Erschließung neuer Beugrundstücke erhielt Groß Lichterfelde nachträglich einen Bahnhof an der Strecke. Noch später wurden die Anlagen erweitert, um als Übergabebahnhof für die Zehlendofer Eisenbahn und Hafen Gesellschaft (ZEUHAG) zu dienen.

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Durch das Viermächteabkommen und die Sonderrolle Berlins wurde der Bahnhof während der Deutschen Teilung vom Amerikanischen Militär genutzt. Truppen-, Fahrzeug- und Versorgungstransporte wurden über diesen Bahnhof abgewickelt und teilweise über die Anschlussbahn zu den Militärdepots verteilt.

Übertragung ins Modell

Im Fremo macht der Bahnhof Sinn. Eine relativ kleine Hauptbahnstation mit Übergabestelle für eine Anschlussbahn kann man immer gebrauchen. Überdies steht der "Südbahnhof" der angeschlossenen ZEUHAG bei mir auf der Projektliste. Möglicherweise wird der dann auch in absehbarer Zeit gebaut werden.

Eins der Rangiergleise wurde gegenüber dem Originalgleisplan eingespart. Wenn Balsine oder Tg9330 mal die Leistungsfähigkeit abschätzen, kann das Gleis natürlich auch noch vorgesehen werden. Gegenüber dem alten Vorbildgleisplan ist die Gleisverbindung quer über die Ladestraße nicht mehr vorhanden. Dies ist unter anderem dem Umstand zu verdanken, dass dort anstelle der Ladestraße eine Laderampe/Bahnsteig für Truppentransporte steht bzw. mittlerweile stand.

Für die Modellumsetzung als Modulbahnhof im Fremobetrieb ist die S-Bahn allerdings nicht zu gebrauchen. Die Kehranlage und der Bahnsteig werden daher mit der Fernbahnstrecke verschmolzen. Die Schittstellen zur Strecke können entweder dreigleisig oder - mit den Adapterstücken - zweigleisig als 2F96 verwendet werden.

Lichterfelde_West.jpg

Es wäre zu überlegen, abweichend vom Vorbild die westliche Gleisverbindung vom Strecken- zum Überholgleis erst innerhalb der Gleisharfe der Nebengleise anzulegen. Dadurch könnte auf die Gleissperre verzichtet werden und der Rangierbetrieb wäre vom Durchgangsverkehr entkoppelt.

Umsetzung

Der Bau des Bahnhofs wird wohl erst in einigen Jahren begonnen werden. Allein für die Anschaffung der notwendigen Weichen und deren Antriebe müssen über mehrere Jahre Rücklagen gebildet werden. Eine grobe Abschätzung anhand der elf bis zwölf parallel liegenden Gleise ergibt eine Modulkastenbreite von ca. 800 mm. Die Länge ist in der Skizze (s. o.) schon abgeschätzt. Ausgehend von einer Segmentlänge von 1500 mm erreicht das Ding eine Gesamtlänge von 12 Metern.

MRoe 16:26, 23. Jan 2009 (CET)