Kopfbahnhopf

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Brebeck Hauptbahnhof

Weihnachten 2003 kam ich auf die Idee zu Brebeck Hbf. Wenn der existierende Bahnhof Brebeck-Hohentor der Legende nach ein Vorbahnhof ist, muß es auch irgendwo den Hauptbahnhof dieser Stadt geben. Ein Kopfbahnhof ist etwas richtig Großstadtypisches und außerdem betrieblich interessant, und vielleicht auch kürzer zu bauen als ein Durchgangsbahnhof ... aber irgendwie muß man die Güterzüge am Kopfbahnhof vorbei bringen. Dazu sollte der Nebenbahnast in Brebeck-Hohentor dienen - als Güterumgehungskurve zu einer noch zu bauenden Abzweigstelle Bvt, wo sie auf die Personenzuggleise vom Hauptbahnhof trifft.


<------------- Hallenstirnseite ca. 20 Meter ------------------>

   _<_1_>______                                      BREBECK Hbf
  /  _<_2______\_________________________<___________________6__
 /  / ____3_>___X__________________________>______\___/______5__
 | / /  _<<4___/__\   __<<<_>>>_Schuppen I_____<<<_\_/_______4__
 | | | /      /    \_/__<<_   Abstellgruppen_>>>____X________3__
 \ | | | 5-9 /  R-Gruppe   \ Schuppen ___<_>_______/_\_______2__
  \| | | / Brebeck-    _>>__\   II   / __<_>______/___\______1__
   |\| |/  Hohentor          \      / /
   | |X| _10_>>            Güter-  / /
   | | |/                   kurve | | Hp 
   |/|/|                        \ | | Brebeck Vorstadt   
   |/| | Grönlandkai             \| |
   | | |                          | | 
  )| |( Trewerbrücke              | | Abzw Bvt
   | |                            |\|
   | |\ Abzw Fr                   | |
   | | \_________                 |  \_______
   | |           \                |          \
   | |           |                |          |
Hauptbahn    Nebenbahn       Hauptbahn    Nebenbahn
  Süd           Ost             Nord         Ost

Dieses Konzept sieht eine Hauptbahn Nord - Süd, ab Brebeck Hbf zweigleisig, und einen Nebenbahn Ost - West, die zwischen Brebeck Hbf und Abzw Friedrichstraße (Fr) die Hauptbahn wegen des Engpasses Trewerbrücke mitbenutzt, vor. Die Reisezugaufgaben sind in Brebeck Hbf konzentriert, Brebeck-Hohentor nimmt alle Güterverkehrsaufgaben wahr. Durch leichte Umwidmungen wird Bht zum zweiseitigen Rangierbahnhof: Gleis 4 ist Durchfahrgleis für Güterzüge, Züge von Norden/Westen nach Süden/Osten werden auf den Gleisen 5-9 behandelt, solche von Süden/Osten nach Norden/Westen fahren nach Gleis 10 ein und werden in der R-Gruppe, Gleise R 2 bis R 7, behandelt. Die Gleise U und 11 dienen jeweils als Ausziehgleise, um die Züge vom Schluß her zu behandeln. Brebeck-Hohentor behandelt alle den Bahnhof berührenden Frachtenzüge mit Gruppenaustausch, bedient die eigenen Ladestellen und über das Verbindungsgeleis "tief" auch das Bw Brebeck Hbf mit. Der Lokschuppen in Hohentor wird als Bw Brebeck Hbf Schuppen II geführt. Dort ist die Dampflokbehandlung konzentriert; am Schuppen I werden V-Loks und Triebwagen behandelt. Stellwerk "Hmf" wird gegenüber dem heutigen Zustand entlastet, der Betriebsschwerpunkt in Hohentor wird sich auf den Brückenengpass zwischen Abzw "Fr" und "Hw" verlagern. Gleiswechselbetrieb auf der Brücke wird dadurch sinnvoll.

Die Strecken von Norden und Westen werden ab Bvt (Brebeck Vorturm oder Brebeck Vorstadt Trennung) als zwei parallele eingleisige Strecken in den Hbf eingeführt und führen am Inselbahnsteig des Doppel-Hp Brebeck Vorstadt entlang. Alternativ kann hier auch eine zweigleisige Strecke "Nordwest" mit Gleiswechselbetrieb angeschlossen werden.

Der BREBECK-Komplex soll an eine Hallenstirnseite passen und dann die Entwicklung der 4 Streckenäste in Hallenlängsrichtung freigeben.

Es wird darauf Wert gelegt, daß die Personenzugläufe aller 4 Strecken möglichst unabhängig voneinander in den Hauptbahnhof eingeführt sind und somit alle 4 Strecken personenzugmäßig unabhängig voneinander zu betreiben sind. Ferner soll die Möglichkeit bestehen, zumindest in Relation Nord-Süd durchgehende Eil- und D-Züge mit Kopfmachen in Brebeck Hbf zu fahren. Damit ergibt sich die Standard-Gleisbelegung im Hbf:

Gleis 1: wendende Personenzüge West-West
Gleis 2: wendende Personenzüge Nord-Nord
Gleis 3: durchgehende Züge Nord-Süd
Gleis 4: durchgehende Züge Süd-Nord
Gleis 5 und 6: wendende Personenzüge Süd-Süd und Ost-Ost

brebeckhbfk.jpg

Das ist der völlig durchgeknallte Entwurf des unmittelbaren Hallenvorfeldes mit Roco Line 10° Weichen. Von überall nach überall, möglichst viel gleichzeitig und das ganze so kurz wie möglich. Sieht ziemlich unbeherrschbar aus ...

Balsine

Und unbeherrscht. :-) Geil, nur geil. Wann ist Baubeginn?

SCNR, Ermel

brebeckhbfkvereinfacht.jpg

Aus dem "völlig durchgeknallten Entwurf" lässt sich durch Verzeicht auf Fahrwege "von überall nach überall" ein halbwegs vernünftiger Entwurf ableiten. 14 WE (Antriebe) und 7 Kreuzungen werden eingespart. Freigewordener Raum wurde für ein Postwagen-Vorratsgleis 7a verwendet.

Den Bahnsteiggleisen 1-4 ist die "Nebenbahn" nach Bvt, den Bahnsteiggleisen 3-6 die "Hauptbahn" nach Hohentor zugeordnet, entsprechend sind je 4 Abstellgleise diesen Bezirken zugeordnet. Die Lokgleise liegen in der Mitte, so daß über die Weichenstraße bis Gleis 6 oder das Lokwartegleis 9 alle Bahnsteiggleise erreicht werden können.

Vorgeschobene Ausfahrsignale im Bereich der Steilkreuzung Gleis 3/4 erlauben es, nach Beifahren der neuen Zuglok und evtl. Post- und Verstärkungswagen den überhängenden Zug signalmäßig abfahren zu lassen.

Auf der "Nebenbahnseite" kann Gleis 1I zum Zurückdrücken und Umlaufen benutzt werden. Postwagen von/nach Gleis 1 und 2 können nur mit Sägefahrten von den Postrampen 7 und 8 überführt werden, was aber akzeptabel scheint.

Die Gleisanlagen erlauben auch eine Aufteilung in zwei Stelltischbezirke:

  • Tisch 1: Gleise 1-3, Steilkreuzung
  • Tisch 2: Gleis 4-6, Lokgleise, Postecke

Mit einem DrS-Stellwerk sollte der Betrieb aber von einem Fdl allein beherrschbar sein.

Balsine