Kopf-Rbf

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Vorschlag von Stefan Bormann

Hast du mal überlegt einen Rbf als Kopfbahnhof (mit Gleisdreieck als Anbindung) zu bauen? (Balsine: Ja, schon vor Jahren.)

  Y
||               __A__6___
||\   ___Z1____ /__A__5___\
|| \_______ ___X___E__4____\ _____Z3____
SS  _______X___ ___E__3_____X_____Z4____
|| /  ___Z2____X___A__2____/   \
||/             \__A__1___/     Bw
||
  Z

Unter 1 und ueber 6 natuerlich noch 2..4 Gleise mehr

  • 1-2 Richtungsgleise, bevorzugt Richtung Z
  • 5-6 Richtungsgleise, bevorzugt Richtung Y
  • 3 Einfahrgleis, bevorzugt Richtung Z
  • 4 Einfahrgleis, bevorzugt Richtung Y
  • Z1 Ziehgleis fuer Feinsortierung 5-6 / Ortslok oder
  • Z2 Ziehgleis fuer Feinsortierung 1-2 \ abgehende Zuglok
  • Z3 Ziehgleis fuer die Hauptzerlegearbeit der Ortslok
  • Z4 Ziehgleis fuer Zerlegearbeit durch verhaftete Streckenlok aus 3/4

Ein Gleisdreieck zu bauen wäre eh noch ein Traum von mir. Z1/Z2 könnten parallel zu den krummen Streckengleisen liegen, evtl. ließen sich da gebogene 2gl Module für verwenden. Z3/Z4 könnten je nach Platzverhältnissen mit beliebigen 2gl Modulen verlängert werden.

Die vier Hosenträger sind natürlich pervers. Evtl. könnte man auf Z1/Z2 komplett verzichten und einfach auf die Streckengleise rausrangieren - da passiert ja nix außer den paar Güterzügen, die rein und raus gehen.

Weitere Diskussion

Mit > davor Balsine, ohne > oder mit >> Stefan.

> Hauptvorteil eines Kopf-Rbf im FREMO: Statt 2 Gleisbreiten fuer
> Streckengleise zu verschwenden kann man den Platz fuer Richtungs- und
> Ausfahrgleise nutzen - von denen man nie genug haben kann - und die
> Bahnhofsteile lassen sich streng im Einrichtungsverkehr betreiben.

Hihihi. Links ein richtiges Stellwerk (tm) und rechts am stumpfen
Ende nur ein Meer von EOW :-b

>>Ein Gleisdreieck zu bauen waehre eh nochein Traum von mir.
>
> Leider kostet so ein Gleisdreieck *sehr* viel Platz, das habe ich schon
> zeichnerisch erkundet ...

Ja, man muss die eingleisigen Kurven eng machen, sonst wirds zu
riesig.

> und dann den Kopf-Rbf fallen gelassen, weil das
> Gleisdreieck schon mehr Flaeche braucht als der eigentliche Rbf.

Das ist alles die Strecke zwischen den Bahnhoefen Y und Z, die
sonst auch da waere!

>>Z3/Z4 koennten je nach Platzverhaeltnissen mit beliebigen 2gl Modulen
>>verlaengert werden.
>
> *schmarotz* auch das klingt sexy, da bin ich auch noch nicht drauf
> gekommen ...

Und sowas aus deiner Feder...

> So koennte der von $MIR zu bauende Bahnhof laengenmaessig auf Zuglaenge +
> 2 Weichenfelder beschraenkt werden, also etwa 9 m.

Du hast einen der wesentliche MODUL-Gedanken dieses Konzepts
erkannt!

> Zwei Optionen:
> 1.) das rechte Ende erstmal ungebaut lassen und die Wagen a la
> Schattenbahnhof haendisch umsetzen

Eben.

> 2.) dann dort eine Ablaufanlage bauen, mit dem Vorteil, dass man die
> Hoehenlage der Module frei justieren kann, weil ja nix mehr dranhaengt

Balsi nun wieder... Aber ja. Besseren Testtraeger gibt's kaum.

>>  Y
>>||               __A__6___
>>||\   ___Z1_____/__A__5___\
>>|| \_________/_\___E__4____\ _____Z3____
>>SS  ____\__/_______E__3_____X_____Z4____
>>|| /  ___Z2__\_/___A__2____/   \
>>||/             \__A__1___/     Bw
>>||
>>  Z

> Das Gleisdreieck bringt auch noch ein DCC-Problem. Was ist mit
> gleichzeitigen Fahrten Y-Z, Z-Rbf und Rbf-Y?

Die Trennstellen koennen nur auf den eingleisigen Kurven liegen.
Wenn eine der Kurven einen ganzen Zug aufnehmen kann, koennte
man zwei Trennstellen auf die selbe Kurve tun.

>>Unter 1 und ueber 6 natuerlich noch 2..4 Gleise mehr
>
> Auf 80 cm kriegt man 13-14 Gleise - bei 2 Einfahrgleisen und einem
> Verkehrsgleis (die Zugloks muessen zur Ausfahrt) bleiben ca. 10
> Richtungsgleise. Damit kann man schon was anfangen ...

Mir geht gleich einer ab...

> Ich find's ein bisschen bloed, dass die eingefahrenen Zuege so schlecht
> fuer die Wagenkartenkontrolle stehen. Die kann man dann erst bequem
> machen, wenn der Zug schon auf dem Ziehgleis ist.

Ja, sowas hatte ich auch im Hinterkopf. Man rangiert ja nicht die
ganze Zeit. Viel Zeit geht ja auch mit Karten-Jonglieren drauf.

> Also ist die E-Gruppe
> keine echte E-Gruppe, sondern nur eine Wartegruppe fuer die Auffahrt in
> die Zerlegungsgruppe Z3/Z4, wo dann die Eingangsbehandlung stattfindet.

Jo. Wenn ein ganzer Zug in das Ziehgleis passt, koennte man sogar auf
ein Gleis in E-Gruppe runtergehen - weitere Zuge warten halt auf den
Kurven. Das ist eh praktisch, um Z-Y frei zu halten, wenn die linke
Weichenstrasse gerade nicht ist. Genau genommen koennte man die
Kurven als Einfahrgruppe sehen. Duerfen nur niemals zwei Zuege
kurz nacheinander aus der selben Richtung kommen ;-)

> Vorteilhaft ist aber, dass die Zugfueher auf beiden Bahnhofsseiten jeweils
> ihren Zug zur Kontrolle abschreiten koennen und max. 5 Gleise tief zu
> gucken brauchen.

Geil, wa? RBf zum rundherumlaufen...

> Verkehrsstroeme Z-Y und Y-Z hat, also wenig Umkehrwagen Z-Z und Y-Y, dann
> kann man gleichzeitig zerlegen,

Das mit der Gleichzeitigkeit gefaellt mir. Wenn man ein bischen
mehr parallele Fahrmoeglichkeit rechts baut und auf den Aussengleisen
einfaehrt, ginge mehr Ueberschneidung:

6______
5______\
4____\_ \________Z3
        \__/
3______/ _\______Z4
2____/__/
1______/

Eine Orgie von Y-Weichen...

> Leistung ist beeindruckend: Jedes Ziehgleis verarbeitet 45-60 Wagen/h, mit
> 4 Loks also ca. 200 Wg/h.

*sabber*

Ich frag mich gerade, wo man die Wagenkartenhalter unterbringt, wenn
man nicht streng die Seiten teilt...

> In einem Fahrplan wuerde es zwei Phasen geben:
> 1) Zerlegen der Sammler-Ng vom Arrangement in 5-6 Dg zu den Sbf,
> Binnenverkerswagen bleiben im Sammelgleis des Rbf stehen
> 2) Zerlegen von 5 Dg von den Sbf und des Sammelsgleises Binnenverkehr in
> Ng fuer die Strecken, anschliessend Nachordnen und Leerfahren des Bf

Hauptsache, es kommen nicht mehr als zwei Zuege zur gleichen Zeit im
Fahrplan in dem Bahnhof vor. Das geht sonst rein menschlich in die Hose.

Balsine