Hollnich

Aus Frokelwiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Vorbild

Die Haltestelle Hollnich liegt an der Bahnstrecke Simmern-Kastellaun-Emmelshausen-Boppard bei Streckenkilometer 18,8 (von Simmern). Eröffnet wurde sie im Jahr 1906 zusammen mit der Teilstrecke Simmern-Kastellaun-Pfalzfeld. Eine Wellblechbude und ein Abortgebäude waren die einzigen Hochbauten. In den 1930er-Jahren ersetzte man die Wellblechbude durch ein steinernes Häuschen. Ende der 1940er und Anfang der 1950er-Jahre stand neben dem Häuschen auch ein im Plan als Waggonkasten gekennzeichnetes Gebäude.
Neben dem Bahnsteig existierte bis 1972 eine Holzverladerampe.
Im Zuge des Ausbaus der Hunsrückhöhenstraße in den 1930ern wurden hier vermutlich, wie auf allen Stationen entlang der Bahn, Baumaterialien verladen.
Mehr zur Geschichte der Haltestelle und der Strecke gibt es auf http://www.hunsrueckbahn.info.

'''Plan 1960''':<br>
                           |EG|
__<_>__BÜ_____W1________________________W2_______<_>__
              \__GS1________________GS2__/
 v/n Simmern        Holzverladerampe       v/n Boppard

Modell

Alter Aufbau

Der Nachbau entstand im Jahr 1998 auf einer "waghalsigen" Dachlattenkonstruktion, d.h. ein Rahmen aus Dachlatten wurde mit einer 5mm Sperrholzplatte als Deckel versehen. Insgesamt bestand das Arrangement aus 5 jeweils 1m langen geraden Segmenten in der erwähnten Bauweise.
In dieser Form ließ sich die Haltestelle Hollnich in keine Modulanlage integrieren, da sowohl die Segmenthöhe, die ungenormten Gleisübergänge und fehlende Modulbeine dem entgegen standen.
Als Gleismaterial wurde Tillig Elite Holzflexgleise mit EW3-Weichen verwendet.

Überarbeitung

Ab Frühjahr 2011 wurde mit "Hollnich - Reloaded" begonnen.
Die folgenden Punkte sind geplant:

  • Erneuerung des Unterbaus auf Standard-Modulmaße mit 10mm Sperrholzrahmen (fertig)
  • Verschwenken der Gleise auf Modul 5, das in Zukunft als Kurvenmodul fungiert (fertig)
  • Neubau von Modul 6 (wird nicht umgesetzt)
  • Komplett neue Elektrik mit beleuchteten Bahnsteiglampen (fertig)
  • Ausrüstung mit schlüsselabhängiger Bedienmöglichkeit über Handbetätigungen von Outbus (fertig)
  • Erneuerung des Schotterbetts, insbesondere an den Übergangsstellen (fertig)
  • Neubau der Laderampe aus Spörle-Teilen (fertig)
  • Bau der Wartebude (altes Häuschen bleibt bestehen)
  • Verlegen von Stahlschwellengleisen (Tillig) (fertig)
  • Aufforstung und neue Begrünung nach folgendem Plan:
                                              
                                                
 __Modul_1______2__________3___________4_______|________|
|     Weide|         |           |          |       /   |
|__________________BÜ_____________________BÜ_______BÜ   |
|     Acker Korn-      \_______________/        Wald+Weg|Modul 5
|__________|feld_____|___________|__________|'Heide'____|

Modulbau

Hollnich besteht aus insgesamt 6 jeweils 1m langen Segmenten. Die Module besitzen einen Modulkasten aus 10mm Sperrholz. 4 Module liegen in der Geraden, auf dem 5. Modul biegt die Strecke in eine Kurve ein, die auf Modul 6 fortgesetzt und in Gleismitte geführt wird. An den äußeren Modulübergängen sind gelaserte Kopfbretter mit Dammprofil zum genormten Übergang vorhanden.

Urpsprungszustand

Modul 1:
Hollnich_klein03.jpg

Modul 2:
Hollnich_klein04.jpg

Modul 3:
Hollnich_klein05.jpg

Modul 4:
Hollnich_klein07.jpg

Überblick über die Haltestelle:
Hollnich_klein08.jpg

Modul 5:
Hollnich_klein09.jpg

Der alte Waldweg auf Modul 6 vor der Verschwenkung der Strecke mit tollen Bäumen ;-)
Hollnich_klein10.jpg

Während des Umbaus

Nach der Begradigung und Einfügen des Normkopfteils:
Hollnich_klein25.jpg
Ein Teil der Ladestraße wurde schon entfernt und die Bäume gefällt:
Hollnich_klein27.jpg

Gleise, Weichen und Elektrik

Im ursprünglichen Zustand waren einzelne Gleisabschnitte abschaltbar. Nur die Weiche 1 und Gleissperre 1 besaßen einen elektrischen Antrieb (Tillig). Weiche 2 und Gleissperre 2 waren nicht schaltbar und in Grundstellung festgelegt.
Auf eine abschaltbare Gleistrennung wird in Zukunft verzichtet. Außerdem werden alle Antriebe durch Handbetätigungen ersetzt. Die Gleissperren 1 und 2 verfügen über gekoppelte Schlösser, die jeweils die Schlüssel für die Weichen 1 und 2 frei geben. In Grundstellung sind die Weichen 1 und 2 auf geradem Strang befahrbar und beide Gleissperren gesperrt.
Außer dem Fahrstrom ist keine elektrische Ausrüstung geplant. Die Versorgung der Bahnsteiglampen kann vom digitalen Fahrstrom sichergestellt werden.

Signalisierung

Der BÜ in Richtung Simmern/Kastellaun ist durch Andreaskreuze gesichert. Den Betrieb auf der Strecke regeln Trapeztafeln.

-- v100fan 15:00, 27.09.2011