Gewerbegebiet II

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Der Magsistrat der Stadt $STADT hat ein neues Gewerbegebiet erschlossen. Es liegt hinter dem Bahnhof am Streckengleis und ist durch die neue Industriestraße von der Hauptstraße her erschlossen. Eisenbahnseitig bestehen zwei Gleisanschlüsse an das Steckengleis.

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Modul

Die beiden Module sind an der Außenseite jeweils 120 cm lang und haben 50 cm breite Flachprofile. Jedes Modul knickt um 15°. Die gesamte Strecke macht einen Bogen um 30° mit Radius 230 cm, also 200 m Vorbildradius. Als Weichen sind Peco Finescale Large Radius angenommen, und zwar 2 linke und 2 rechte. Durch die gewählte Anordnung ließen sich Probleme mit fehlenden Zwischengeraden vermeiden.

Betriebe

Betonwerk Franz Kahle

Zum Materialfluß usw. bitte beim Projekt Betonwerk nachsehen.

Im Betonwerk, das auch als Platten-Kahle bekannt ist, kann eine kleine zweiachsige Diesellok die Wagen zwischen den Ladestellen verschieben, nachts steht sie in der Betonierhalle. Wenn man keine Lok einsetzen mag, kann man annehmen, daß der Verschub mit einem Radlader o. ä. durch das Betonwerk erledigt wird.

Schallschluck A. Stankewitz & Co

Die Inspiration hierzu lieferte eine Anzeige im Jahrbuch des Eisenbahnwesens 1967. Die Schreibweise ist der ortsüblichen Sprechweise angepaßt, denn dieses Werk hat nichts mit der Originalfirma zu tun.

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Auf dem modernen kastigen Gebäude von Schallschluck ist das Firmenlogo mit dem schluckenden Kopf montiert. Hergestellt werden Antidröhnmassen und Schallisoliermatten. Die typischen Wagengattungen bilden einen gewissen Gegenpol zu denen des Betonwerks:

  • G oder H (Schiebewandwagen) für Dämmstoffmatten
  • Metzeler-Wagen für geschäumte Vorprodukte
  • Z für Chemikalien
  • (moderne Uac-Wagen für Kunststoffgranulat)

Die Schallschluck möchte ihr Werk gern entlang des Streckengleises ausdehnen, aber Köttermanns Witwe hat noch nicht verkauft, da sie aus dem Pachtvertrag mit Bauer Sauermilch nicht rauskommt. Auf der Erweiterungsfläche weiden noch Kühe und schnüffeln die gesunde Luft von Stinkewitz' Gummiküche :-)

Spedition Petri

Die Spedition hat keinen Gleisanschluß, die setzten voll auf die Straße und haben zum Gleis hin Mauer oder Zaun und stapeln die Paletten da haushoch. Auf dem Grundstück hat der Chef seinen unverputzen Wohnhausneubau hochgezogen und hinten einen Schuppen zurechtgezimmert, in dem Stückgut usw. zwischengelagert wird. Auf dem mit Kies und Ziegelbruch befestigten Hof stehen einige Lkw und Lieferwagen herum. Ein Tankfaß darf nicht fehlen, an dem Hofarbeiter Robert Sprit ausgibt.

Grundstück zum Verkauf

Das vierte Grundstück ist noch im Besitz der Stadt, eine Werbetafel preist Gewerbegrundstücke in 1A Lage an. Vorn ist ein wilder Parkplatz, wo die Mitarbeiter von Schallschluck ihre Autos abstellen, weiter hinten liegt Schutt.

Sicherungstechnik

Weichenverschluß

Die Weichen im Streckengleis und die Schutzweiche bzw. Gleissperre sind mit Handverschlüssen versehen. Ein kleines Schlüsselwerk gibt die zum Rangieren benötigten 4 Schlüssel frei, solange der Hauptschlüssel eingeschlossen ist. Die Weiche innerhalb des Betonwerks ist frei stellbar, das Betonwerk kann in eigener Regie Wagen verschieben. Bei der Schallschluck ist das nicht erlaubt, da hier nur eine Gleissperre vorhanden ist.

Bahnhofsanschluß

Das Modul sollte vorzugsweise mit dem Weichenkopf direkt an einen Bahnhof anstoßen. Dann liegen die Weichen im Bahnhofsbereich, der durch das Einfahrsignal abgeschlossen ist, welcher in einem Wattenscheider Schacht steckt. Der Hauptschlüssel wird vom Fahrdienstleiter aufbewahrt bzw. in das Stellwerk eingeschlossen.

Anschlußstelle

Das Modul kann auch als Anschlußstelle (Anst) der freien Strecke betrieben werden. Der Hauptschlüssel wird dann dem Zugführer des Bedienungszuges ausgehändigt. Die Bedienung ist sowohl mittels einer zurückkehrenden Sperrfahrt als auch mit einem weiterfahrenden Zug möglich. Die Sperrfahrt muß den Hin- oder Rückweg geschoben fahren. Die Bedienung durch einen weiterfahrenden Zug ist nur in einer Fahrtrichtung möglich.

Bahnübergang

Der Bahnhübergang Industriestraße ist vorläufig ohne technische Sicherung. Da durch die Bebauung die Sichtdreiecke nicht freigehalten sind, müssen Pfeiftafeln aufgestellt werden. Sollte eine Verkehrszählung mehr als nur schwachen Straßenverkehr nachweisen oder die Höchstgeschwindigkeit der Bahnstrecke erhöht werden, muß eine Blinklichtanlage gebaut werden. Das Schlüsselwerk wird dann um einen Unwirksamkeitskontakt und ein Schloß für den Rangierschlüssel (RS) ergänzt. Die Rangierfahrt hält dann vor dem BÜ an, schließt das Schlüsselwerk auf und schaltet mit dem RS die Anlage genau so lange ein, wie sie beim Rangieren belegt ist. Die Kontakte für das zuggesteuerte Ein- und Ausschalten sind solange unwirksam.

Balsine