Büssing Commodore LU 11

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oder: Die Kraft, die aus dem Keller kommt

Hinweis: Dieser Artikel hat sich bereits weitgehend erledigt. Auf der Büssing-Frontlenker-Seite drüben auf der Modellbahnfrokler-Website gibt es auch den seither gewonnenen Erkenntnissen angepaßte Umbauhinweise für einen korrekten Büssing Commodore LU 11/16, wie er mit vollem Namen heißt. Spoiler: Eine Brekina-Kabine kommt darin nicht mehr vor, ein Roskopf-Chassis nur alternativ. Dieser Artikel hier wird gelöscht, sobald der korrigierte Umbau drüben fertig ist. Ermel 09:03, 4. Okt. 2016 (UTC)

Angefangen hat alles mit diesem Vorbildfoto . Den wollte ich haben, als Epoche-3-Modellbahner, Braunschweiger und Büssing-Fan.

Und es begab sich, daß die Modellauto-Industrie direkt mal ein Einsehen hatte. Herpa nämlich hat genau so ein Ding für April 2008 angekündigt. Ich war aber natürlich wieder mal schneller, denn zuvor schon gab es immerhin schon mal diesen hier von Wiking . Und weil der vormals mal von Roskopf war, ist auch das Modell (bis auf die unvermeidlichen Wiking-Räder) gar nicht mal so schlecht. Nur eben das Vorbild, der Büssing BS 16, ist mir zu neu. Aber da liefert ja Brekina eine passende alte Kabine, und wenn man dann noch das Brekina-Fahrwerk um seine Kotflügel und Heckpartie erleichtert, hat man nach ein paar Stunden des fröhlichen Zusammenstoppelns und Chassis-Anmalens sowie einem gezielten Griff in die Räderkiste sowas.

Bloß die Kabinenfarbe ... uargh. Und das mal eben zu ändern ist auch nicht so trivial, denn der Büssing Commodore ist ein Brekina-Modell aus der Zeit, als sie die Verglasung und die Karosserie in einem Teil gespritzt haben. Naja, dachte ich mir, das und die passende Türbeschriftung kriegen wir auch noch hin.

Und dann kam der Moment, wo ich vom Glauben abgefallen bin. Kuckte mich doch aus dem Schaufenster eines Spielwarenladens ein Brekina-Büssing-Commodore-Tanksattelzug an, dessen Kabine fertig wandtgrün und wandtbeschriftet ist! Ratzfatz die Kabinen getauscht: [1] Die Türbeschriftung ist sogar mehrfarbig: [2] Bei Wiking nicht, aber vielleicht ist das ja vorbildentsprechend, wer weiß: [3]

Daß der Tanksattelzug m.E. unverschämte 21,95 gekostet hat und so den Gesamtpreis des Endprodukts locker über die 50-EUR-Schmerzgrenze getrieben hat; daß das Wandtgrün nicht 100%ig gleich ist bei Wiking und Brekina: wen kümmert's? So schön hätt ich das selber trotzdem nicht hinbekommen. Und die gelbe Büssing-Kabine paßt zum Tanksattelauflieger auch nicht schlecht.

Und auf den Geschmack gekommen bin ich auch: ein zweiter Wiking-Lastzug, der dann ein Büssing BS 16 bleiben darf, kommt wohl auch noch. Und dann wird auch der Anhänger dieses Büssing LU 11 ein wenig älter gestaltet werden: Zwillingsreifen, Blattfedern und so. Daß das Herpa-Modell ebenfalls beschafft werden muß und ich damit dann mit Herpas bereits bekanntem Büssing-8000-Haubenwagen in Wandt-Livree bereits vier dieser grünen Lastzüge habe, obwohl ich nicht genau weiß wofür -- wer mich kennt, den wundert's nicht :-)

Hachja.

Irritierend find ich nur, daß normalerweise die passenden Ausgangsmodelle (oder gleich das entsprechende Endprodukt) erst dann erscheinen, wenn ich die weniger passenden bereits verfrokelt habe. Bin ich nun langsamer geworden oder die Hersteller schneller? Egal, es war jedenfalls ne schöne Weihnachtsüberraschung -- danke, Brekina! ;-) Und letztlich hat es dann ja auch doch wieder prima hingehauen mit dem Industrieprodukt, das meine Frokelbemühungen dann doch noch negiert. Danke, Herpa! ;-)

Hmm... ob der Trick mit dem Vorbildfoto nochmal klappt? Ich probiers mal